Knapper Wohnraum für Studierende

Neue Bauprojekte von Studentenwerk Potsdam und ProPotsdam

Das Studierendenwohnheim in Potsdam-Golm. Foto: Studentenwerk Potsdam

Eine bundesweite Erhebung zeigt, dass die Mieten für unmöblierte WG-Zimmer in Unistädten seit 2019 um 26 Prozent gestiegen seien. Darüber berichteten die PNN am 26. März. Potsdam liege dabei mit 420 Euro monatlich auf Platz 37 von 120 untersuchten Städten.

Die Nachfrage nach Wohnheimplätzen sei enorm. Seit Jahren spitze sich die Situation zu, so Student*innen in einem offenen Brandbrief an den Brandenburger Bauminister Rainer Genilke (CDU). Eine freie Wohnung oder ein WG-Zimmer zu finden, dauere meist Monate. Die Mietkosten überstiegen für immer mehr Studierende das Leistbare. „Wir fordern eine eigene Förderrichtlinie für studentisches Wohnen, sodass das Studierendenwerk schnell und unbürokratisch bauen kann.“

Das Studentenwerk könne derzeit nur etwa zehn Prozent der Studierenden in Potsdam mit einem Platz im Wohnheim versorgen, schreibt die Zeitung. Es gebe jedoch einige Entwicklungen im Bereich der Wohnheimplätze, wie geplante Neubauten auf dem Campus Golm mit 420 Plätzen ab dem Wintersemester 2025 und zusätzliche 80 Plätze am Platz der Einheit, die jedoch erst im Wintersemester 2027 fertiggestellt werden sollen.

Zusammen mit der ProPotsdam sei auch ein weiteres Bauprojekt im Quartier „Rote Kaserne West“ im Bornstedter Feld geplant, bei dem das Studentenwerk als Generalmieter 190 Plätze verwalten werde.