Zukunftspläne für Staudenhof-Areal

Neben geförderten Wohnungsbau auch Tageshospiz und Gewerbe möglich

Ein Blick auf den Block IV, wie er mal aussehen soll. Visualisierung: vielmo architekten

Anstelle des abgerissenen Staudenhof-Wohnblocks soll in der Potsdamer Mitte nicht nur bezahlbarer Wohnraum entstehen. Im Bauausschuss wurden jetzt mehrere neue Ideen bekannt. Darüber berichteten MAZ und PNN.

Noch bis Mai werden die Kellergeschosse enttrümmert, so habe die ProPotsdam auf Anfrage mitgeteilt. Im Bauausschuss sei am 26. März bekanntgeworden, was an gleicher Stelle im Block V der Potsdamer Mitte entstehen soll. Zwischen der Straße Am Kanal und der Nikolaikirche sei eine geschlossene Bebauung mit gemeinsamem Hof vorgesehen. Geplant sei ein gemischtes Quartier mit einem Wohnanteil von 70 und einem Gewerbeanteil von 30 Prozent. Die Stadt und ihr kommunales Unternehmen wollen neben Sozialwohnungen auch Raum für betreutes Wohnen und Pflegewohnen schaffen. In den Gewerbeflächen im Erdgeschoss seien ein Sozialcafé und ein Tageshospiz vorgesehen, so Wolfram.

„Wir gehen weiterhin davon aus, dass geförderter Wohnungsbau möglich ist“, wird Wolfram von den PNN zitiert. Anträge für Landesgelder könnten aber erst nach Fertigstellung des Bebauungsplanes gestellt werden. Nach früheren Angaben der ProPotsdam sollen im Block V 140 Sozialwohnungen entstehen.

Bis dort gebaut wird, werden allerdings noch ein paar Jahre vergehen, rekapituliert die Zeitung. Zunächst werde das Karree an der Stadt- und Landesbibliothek im Block IV errichtet. Der Entwurf für den Bebauungsplan, der für den Block V nötig sei, werde jetzt öffentlich ausgelegt. Alle Unterlagen dazu werden vom 31. März bis 5. Mai auf der digitalen Beteiligungsplattform des Landes veröffentlicht.