Tagung diskutierte Fragen zur Zukunftsfähigkeit der Städte und Gemeinden

Zum 25. Deutschlandforum des Innovators Club trafen sich im Oktober 2025 zahlreiche Teilnehmer:innen aus der Kommunalpolitik, Wirtschaft und Verwaltung. Unter dem „DATUM 25 – Rückblick in die Zukunft“ diskutierten sie vielfältige Fragestellungen rund um die Zukunftsfähigkeit der Städte und Gemeinden.
Eva Witt, Niederlassungsleiterin und Bereichsleiterin Individualfinanzierung und Öffentliche Kunden bei der KfW, unterstrich in ihrer Begrüßung die langjährige Partnerschaft zwischen dem Innovators Club und der KfW und die gemeinsamen Aktivitäten, um Innovationen im öffentlichen Sektor zu fördern.
Die offizielle Eröffnung nahm im Anschluss Bürgermeister Ralph Spiegler als Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) vor. Er betonte die besondere Innovationskraft der kommunalen Ebene, blickte aber gleichzeitig besorgt auf die prekäre Finanzlage. Spiegler appellierte, man brauche dringend strukturelle Reformen, um dem dramatischen Finanzierungsdefizit zu begegnen.
In seinem Impulsvortrag skizzierte Thomas Jarzombek, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, die Vorhaben der Bundesregierung mit Blick auf die dringend notwendige Digitalisierung. Es gehe darum, die bürokratischen Hürden konsequent abzubauen und gleichzeitig die Effizienz aller staatlichen Ebenen zu stärken. Dazu könnten auch Lösungen im Bereich der künstlichen Intelligenz beitragen.
Beim Forum kam auch Jörn-Michael Westphal zu Wort. Der Geschäftsführer der ProPotsdam erläuterte den sogenannten Wohnflächen-Bonus. Damit wird der Wechsel von einer großen in eine kleinere Wohnung finanziell bezuschusst und trägt so zur effizienteren Nutzung bestehender Wohnflächen bei. Dieses Konzept wurde unter anderem mit dem KfW-Award Leben als besonders innovativer Ansatz ausgezeichnet.
Einen ausführlichen Bericht zum 25. Deutschlandforum finden Sie hier.








