Die PWG 1956 hat im Geschäftsjahr 2025 deutlich in die Weiterentwicklung ihres Wohnungsbestandes investiert.

Im Mittelpunkt standen die Instandhaltung und Modernisierung bestehender Gebäude, die Vorbereitung neuer Energiekonzepte sowie die langfristige Entwicklung zusätzlicher Wohnangebote.
Damit verfolgt die Genossenschaft das Ziel, die Wohnqualität für ihre Mitglieder dauerhaft zu sichern und gleichzeitig auf die Herausforderungen von Klimaschutz, Energiewende und demografischem Wandel zu reagieren.
Bestand langfristig sichern
Ein wesentlicher Schwerpunkt lag 2025 auf dem Erhalt und der Modernisierung bestehender Gebäude. Dazu gehörten technische Erneuerungen, die Instandsetzung von Treppenhäusern, Fassaden- und Leitungsarbeiten sowie Investitionen in das Wohnumfeld.
Die Arbeiten werden in vielen Bereichen kontinuierlich fortgeführt. So laufen beispielsweise die Erneuerungen der Abwasserleitungen in der Siedlung Am Schragen weiter. Gleichzeitig werden Fassaden, Fenster und Haustüren an verschiedenen Standorten instandgesetzt oder neu gestaltet.
Weitere Maßnahmen betreffen Wohngebiete in der Waldstadt, am Stern und in Babelsberg. Fassadenreinigungen, technische Erneuerungen und Investitionen in die Betriebssicherheit dienen dabei nicht nur dem Werterhalt der Gebäude, sondern verbessern dauerhaft die Wohnqualität.
Besonders sichtbar ist die Entwicklung derzeit im Wohngebiet Auf dem Kiewitt 30a bis 33. Dort läuft ein umfassendes Modernisierungsprojekt, das neben einer neuen Fassadengestaltung auch die Erneuerung der Bäder sowie der Trink- und Abwasserleitungen umfasst.
Energiewende im Bestand
Ein besonderes Augenmerk richtete die PWG 1956 eG auf die Weiterentwicklung ihrer Energieversorgung. Mit innovativen Projekten werden neue Wege erprobt, um den Gebäudebestand langfristig klimafreundlicher zu bewirtschaften.
Zu den wichtigsten Vorhaben zählt das Pilotprojekt im Sperberhorst, bei dem Wärmepumpentechnik mit Fernwärme kombiniert wird. Ergänzt werden die Planungen durch Photovoltaikanlagen, die künftig einen Teil der benötigten Energie direkt vor Ort erzeugen sollen.

Darüber hinaus arbeitet die Genossenschaft an Mieterstrommodellen, um selbst erzeugten Strom künftig den Bewohnerinnen und Bewohnern zur Verfügung stellen zu können. Bereits das Pilotprojekt in der Französischen Straße hatte gezeigt, wie innovative Energielösungen in Bestandsgebäuden umgesetzt werden können.
Die Aktivitäten des Jahres 2025 bilden zugleich die Grundlage für weitere Maßnahmen.
Blick auf neue Wohnquartiere
Neben der Bestandsentwicklung engagiert sich die PWG 1956 eG auch bei der Schaffung neuen Wohnraums. Gemeinsam mit der WG „Karl Marx“ Potsdam eG und der pbg Potsdamer Baugenossenschaft eG beteiligt sich die Genossenschaft an den Planungen für das Bergviertel im neuen Stadtteil Krampnitz.
Dort sollen langfristig mehrere hundert genossenschaftliche Wohnungen entstehen. Ziel ist es, auch künftig bezahlbaren Wohnraum für unterschiedliche Generationen und Einkommensgruppen bereitzustellen.
Parallel engagiert sich die Genossenschaft gemeinsam mit weiteren Partnern bei der Entwicklung des Stadtteils Am Schlaatz. Dort werden langfristige Perspektiven für den bestehenden Wohnungsbestand geprüft, darunter barrierefreie Erschließungen, Aufstockungen und Ergänzungsbauten.
Investitionen in Gemeinschaft und Wohnumfeld
Zur nachhaltigen Quartiersentwicklung gehören nicht nur Gebäude, sondern auch attraktive Freiräume. Deshalb investiert die Genossenschaft kontinuierlich in Spielplätze und Aufenthaltsbereiche. Ein Beispiel dafür ist die Erneuerung des Spielturms Am Schlangenfenn in der Waldstadt.
Zukunftsfähig aufgestellt
Die Aktivitäten des Geschäftsjahres 2025 und laufenden Maßnahmen 2026 zeigen, wie die PWG 1956 ihren Wohnungsbestand kontinuierlich weiterentwickelt. Mit Investitionen in die bestehende Bausubstanz, neue Energiekonzepte und zukünftige Wohnquartiere reagiert die Genossenschaft auf die Anforderungen der kommenden Jahre.
Quelle: PWG 1956








