WG „Karl Marx“ modernisiert Wärmeversorgung in ihren Beständen

Die Wohnungsgenossenschaft „Karl Marx“ treibt die Modernisierung ihrer Wärmeinfrastruktur konsequent voran.

Heizungsanlage I Foto: Tina Merkau

In insgesamt 126 Hausanschlussstationen (HASTen) und 13 Unterstationen (HUSTen) wird die aus dem Fernwärmenetz bereitgestellte Wärme in die angeschlossenen Gebäude eingespeist. Diese zentralen Bestandteile der technischen Gebäudeausrüstung werden regelmäßig gewartet, instandgesetzt oder erneuert.

Im Jahr 2025 wurden unter anderem die Hausanschlussstation in der Burgstraße 1/2 sowie eine Unterstation in der Gagarinstraße 22–28 modernisiert. Hintergrund der verstärkten Aktivitäten ist die zunehmende Alterung der Anlagen: Viele Stationen nähern sich einer Betriebsdauer von rund 30 Jahren.

Vor diesem Hintergrund hat die WG „Karl Marx“ ihre Erneuerungsstrategie angepasst. Künftig sollen jährlich etwa fünf Stationen vorsorglich ausgetauscht oder umfassend modernisiert werden. Ziel ist es, die technische Verfügbarkeit dauerhaft sicherzustellen und möglichen Ausfällen frühzeitig vorzubeugen.

Wie Bautechniker Christian Fischer erläutert, steht dabei insbesondere die Versorgungssicherheit im Fokus. Risiken, etwa durch lange Lieferzeiten für Ersatzteile, sollen durch vorausschauende Modernisierung reduziert werden.

Die nächsten Maßnahmen seien bereits geplant und sollten jeweils nach Ende der Heizperiode im Mai beginnen, um Beeinträchtigungen für die Bewohnerinnen und Bewohner möglichst gering zu halten.

Quelle: KM Magazin