Wenn gebaut wird

Die Abteilung Bautechnik der WG „Karl Marx“ betreut Neuerrichtungen und Bestandsmodernisierungen.

Die Bauabteilung der WG „Karl Marx“: Jan Rösch (vorn), Andreas Utecht (l.), Sven Hübner (r.), Frank Priefert (mitte), Christian Fischer (hinten l.) und Alexander Braunsdorf (hinten r.). Foto: KM Magazin/Tina Merkau

Wenn irgendwo bei der Karl Marx gebaut wird, dann haben die sechs Mitarbeiter der Bautechnik ihre Hände im Spiel. Was sie anschieben, wird für die Bewohner sichtbar. Die Bautechnik gehört zwar zu den kleineren Abteilungen der Genossenschaft, doch gemessen an ihrem Budget, sind sie die Großen.

Allein 17 Mio. Euro sollten in diesem Jahr für Neubauvorhaben ausgegeben werden. „Der Neubau ist zurzeit einer der Schwerpunkte unserer Arbeit“, erläutert Jan Rösch, der die Bautechnik leitet. „Zwei Mitarbeiter betreuen gegenwärtig die Neubauvorhaben der Genossenschaft. Jedoch nicht ausschließlich.“ Architekt Alexander Braunsdorf kümmert sich um das Bauvorhaben Zum Kahleberg. Hier in der Waldstadt werden gegenwärtig ein Hochhaus und ein Fünfgeschosser gebaut.

Architekt Andreas Utecht ist für die Ahornstraße zuständig, wo bis 2025 ein Gewerbegebäude entsteht. Darüber hinaus gehört die Gestaltung von Grün- und Spielflächen sowie Modernisierungsvorhaben mit zu seinem Aufgabenbereich. Das nächste große Projekt, das er betreut, ist die umfassende Sanierung der Max-Volmer-Straße.

Bauingenieur Sven Hübner, der seit einem halben Jahr das Team verstärkt, ist für das Dachprogramm der Genossenschaft verantwortlich sowie anstehende Instandsetzungsmaßnahmen in den Gebäuden der Genossenschaft.

„Neben den Bauleuten wird unsere Abteilung von den Haustechnikern ergänzt. So beschäftigt sich Christian Fischer mit allen Fragen zu Heizung, Lüftung und Sanitär“, erklärt Jan Rösch. Für die elektrotechnischen Anlagen – dazu gehören u. a. Aufzüge, Brandmelde- und Photovoltaikanlagen – ist Frank Priefert verantwortlich. Beide Bautechniker organisieren die notwendige Wartung, die laufende Instandhaltung und bereiten die periodische Instandsetzung vor und sorgen für einen sicheren Betrieb der Anlagen. Eine der geplanten Maßnahmen in diesem Bereich ist die Erneuerung der Hausanschlussstation in der Gagarinstraße in diesem Jahr im kommenden Jahr. Damit beschäftigt sich beispielsweise Christian Fischer.

„Als Leiter der Bautechnik habe ich einen Überblick über alle Bauvorhaben und bin für die Koordination, das Aussteuern und das Controlling der verschiedenen Projekte zuständig.“ Die Mitarbeiter tauschen sich im wöchentlich zum Projektstand aus. Das alleine reiche jedoch nicht aus. „Ich stehe in regelmäßigem Austausch mit den anderen Abteilungsleitern, am intensivsten mit der Wohnungsverwaltung, um Bauvorhaben abzustimmen“, sagt er.

Auch Zukunftsfragen gehören auf den Tisch von Jan Rösch. Er zeichnet für die Organisation des Bauplans und die Bedarfsplanung für die nächsten zehn bis 15 Jahre verantwortlich. „Gemeinsam mit dem Vorstand entwickeln wir Perspektiven für den gesamten Bestand der Genossenschaft, orientiert am Bedarf.“ Dabei müssen die Fachleute die Herausforderungen des Klimawandels mitdenken und berücksichtigen.

Quelle: KM Magazin