Steigende Gebühren könnten den bewussten Umgang mit Wasser weiter in den Fokus rücken.

Im Mitgliedermagazin „Quartier“ der pbg wird berichtet, dass die Gebühren für Trink- und Abwasser in Potsdam zuletzt deutlich gestiegen sind. Nachdem sich die Wasserpreise bereits 2025 erhöht hatten, sind die Gebühren für Trink- und Abwasser in Potsdam zum Jahresbeginn erneut um rund 25 Prozent gestiegen. Für Haushalte macht sich das in erhöhten Betriebskosten bemerkbar.
Vor diesem Hintergrund werden einfache Maßnahmen empfohlen, um den Wasserverbrauch zu reduzieren. Dazu zählten unter anderem kürzere Duschzeiten, der Einsatz wassersparender Armaturen sowie die effiziente Nutzung von Haushaltsgeräten. Auch kleine Verhaltensänderungen im Alltag könnten bereits spürbare Einsparungen ermöglichen.
Regelmäßige Kontrolle
So lohnt es sich, regelmäßig Armaturen, Wasserhähne und WC-Kästen auf undichte Stellen zu kontrollieren. Selbst leicht tropfende Armaturen können über längere Zeit einen erheblichen Mehrverbrauch verursachen. Werden Defekte früh erkannt, sollten sie möglichst schnell dem Hausmeister oder der Verwaltung gemeldet werden.
Duschen statt baden
Duschen statt Baden spart deutlich Wasser – das ist inzwischen allgemein bekannt. Für ein Vollbad werden rund 140 Liter benötigt, während eine Dusche meist nur 30 bis 50 Liter verbraucht. Noch effizienter wird es, wenn man die Duschzeit kurz hält und das Wasser während des Einseifens abstellt.
Wasser nicht laufen lassen
Im Alltag helfen zudem einfache Tricks. Obst und Gemüse können in einer Schüssel gewaschen werden statt unter ständig fließendem Wasser. Beim Zähneputzen empfiehlt es sich, einen Becher zu benutzen, anstatt das Wasser laufen zu lassen – so lassen sich bis zu 25 Liter Wasser pro Tag einsparen.
Haushaltsgeräte effizient nutzen
Auch Haushaltsgeräte spielen eine Rolle: Geschirrspüler und Waschmaschinen sollten möglichst nur voll beladen laufen, damit der Wasserverbrauch optimal genutzt wird. Nutzen Sie außerdem das Eco-Programm der Geräte.
Wassersparende Armaturen nutzen
Wassersparende Armaturen helfen, den Verbrauch im Alltag deutlich zu reduzieren – ganz ohne Komfortverlust. Sparduschköpfe, Durchflussbegrenzer mit Luftbeimischung an der Armatur und die Spartaste an der Toilette senken den Wasserverbrauch spürbar. So lassen sich mit einfachen, oft leicht nachrüstbaren Lösungen Wasser- und Energiekosten nachhaltig reduzieren.
Insgesamt wird deutlich, dass ein bewusster Umgang mit Ressourcen nicht nur ökologisch sinnvoll sei, sondern auch zur Entlastung der Haushaltskosten beitragen kann.
Quelle: pbg








