Warum höhere Mieten erforderlich sind

Der Vorstand der Gewoba Babelsberg erklärt seine Beweggründe.

Ein Neubaugebäude der Gewoba Babelsberg. Foto: Gewoba Babelsberg

Seit 25 Jahren hat die Gewoba Babelsberg die Nettokaltmieten im Bestand stabil gehalten und gleichzeitig kontinuierlich in den Erhalt und die Pflege der Gebäude investiert. Dennoch steigen die Kosten stetig, zum Beispiel für Energie, Bauleistungen und die Erfüllung gesetzlicher Auflagen.

Um die Bestandsgebäude auch künftig nachhaltig bewirtschaften und weiterentwickeln zu können, hat der Vorstand seine Mitglieder frühzeitig über eine moderate Mieterhöhung im Altbaubestand ab dem 1. November informiert: „Wir erhöhen um 10 Prozent – möglich wären 15 Prozent. Wir haben nicht nur eine wirtschaftliche Verantwortung für unsere Wohnungsgenossenschaft, sondern auch eine soziale Verantwortung für unsere Mitglieder, Bewohnerinnen und Bewohner. Deshalb haben wir uns bewusst für eine Erhöhung von 10 Prozent entschieden– obwohl gesetzlich bis zu 15 Prozent möglich wären.“

Ziel sei es, die Nettokaltmieten sozialverträglich gestalten und gleichzeitig die Finanzierung wichtiger Investitionen zu sichern. „Diese Entscheidung war schwierig, und natürlich haben wir uns dazu ganz eng mit dem Aufsichtsrat abgestimmt“, schreiben Kathleen Zeißler, Martin Liedtke, Götz Peter und Sven Steinhaus in der Gewoba Post. „Wir lassen niemanden allein. Wir wissen, dass jede Mieterhöhung eine Belastung sein kann. Wer Unterstützung braucht, kann sich an unser Team wenden. Wir beraten jedes Mitglied persönlich, zum Beispiel zu Fördermöglichkeiten oder zu Sozialleistungen.“

Quelle: Gewoba Post