Vertreterversammlung 2026: WG „Karl Marx“ bestätigt stabile Entwicklung

Mit der ordentlichen Vertreterversammlung am 25. Juni 2026 hat die WG „Karl Marx“ das Geschäftsjahr 2025 offiziell abgeschlossen.

Vertreterversammlung2026 bei der WG Karl Marx I Foto: Tina Merkau

Im Potsdamer Kongresshotel informierten Vorstand, Aufsichtsrat und Wirtschaftsprüfer über die wirtschaftliche Entwicklung der Genossenschaft sowie über laufende und kommende Projekte.

Positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2025

Der Wirtschaftsprüfer Torsten Fechner bescheinigte der Genossenschaft eine solide wirtschaftliche Situation. Besonders hervorgehoben wurden die Eigenkapitalquote von über 50 Prozent sowie das im Vergleich weiterhin moderate durchschnittliche Nutzungsentgelt. Zugleich bestätigte der Prüfbericht die ordnungsgemäße Arbeit von Vorstand und Aufsichtsrat.

An die positiven Ergebnisse knüpfte auch der Jahresabschluss 2025 an. Der Jahresüberschuss stieg gegenüber dem Vorjahr auf 6,6 Millionen Euro. Nach Einschätzung des Vorstands sei die wirtschaftliche Entwicklung der Genossenschaft weiterhin stabil, wodurch auch größere Investitionen verlässlich finanziert werden könnten.

Neubau, Digitalisierung und Photovoltaik im Fokus

Vorstandsmitglied Sebastian Krause zog eine Bilanz der wichtigsten Projekte des vergangenen Jahres. Einen Schwerpunkt bildete das Neubauprojekt „Turm und Zeile“ in der Waldstadt II. Der Ausbau der Gebäude konnte weitgehend abgeschlossen werden, sodass die ersten Bewohnerinnen und Bewohner im Sommer 2026 einziehen konnten.

Darüber hinaus berichtete der Vorstand über die Einführung eines neuen ERP-Systems für die Verwaltung der Wohnungs- und Mitgliedsdaten. Fortschritte gab es außerdem bei den Projekten in der Max-Volmer-Straße, der Wohnscheibe Zentrum Ost sowie beim Ausbau von Photovoltaikanlagen im Bestand der Genossenschaft.

Aufsichtsrat blickt auf arbeitsreiches Jahr zurück

Aufsichtsratsvorsitzender Ferdinand Rohmann erinnerte in seinem Bericht unter anderem an die Arbeit der Satzungskommission, deren Ergebnisse Ende 2025 beschlossen wurden. Außerdem hob er den Weihnachtsmarkt der Genossenschaft als gelungenes Beispiel für gemeinschaftliches Leben hervor.

Stabile Rahmenbedingungen für die Zukunft

Mit den Beschlüssen der Vertreterversammlung wurde die Grundlage geschaffen, die laufenden Investitionen in Neubau, Modernisierung und Digitalisierung fortzuführen. Nach Einschätzung des Vorstands ist die WG „Karl Marx“ wirtschaftlich gut aufgestellt, um die anstehenden Herausforderungen der kommenden Jahre zu bewältigen.

Die Vertreterversammlung unterstrich damit erneut die Bedeutung der demokratischen Mitbestimmung innerhalb der Genossenschaft und bestätigte den eingeschlagenen Kurs für die weitere Entwicklung des Unternehmens.

Quelle: KM Magazin