Vermietungsstart für Turm und Zeile

Ab November Bewerbungen für „Karl Marx“-Neubau Zum Kahleberg möglich

So werden die Hochhäuser der WG „Karl Marx“ in der Straße Zum Kahleberg nach Fertigstellung aussehen. Visualisierung: WG „Karl Marx“

Am 24. Mai war auf der Baustelle Zum Kahleberg 28-34 ungewöhnlich viel Betrieb. Die Karl Marx hatte an diesem Samstag gezielt interessierte Mitglieder in die Waldstadt eingeladen und mit einem Frühlingsfest den Vermietungsstart für die 82 Wohnungen in Turm und Zeile eingeläutet. „Wir wollen früh anfangen, Sie zu begeistern“, sagte Vorstand Bodo Jablonowski zur Begrüßung.

Viel Platz für junge Familien

An die 200 Interessenten verschafften sich vor Ort einen ersten Eindruck, um bei den Führungen einen Blick in die Musterwohnung zu werfen. „Wie es einmal genau aussehen wird, das braucht noch viel Vorstellungskraft“, meinen Franziska und Patrick Hörnlein. Die Grundrisse sind attraktiv und die Aufteilung der Räume gefällt ihnen. Für ihre Familie suchen sie nach einer großen Wohnung mit mindestens vier Zimmern. „Unsere Söhne sind jetzt 5 und 9 Jahre alt und brauchen bald ein eigenes Zimmer.“ Nicht nur die Größe der Wohnung ist wichtig, ausschlaggebend ist für beide die Lage – 5 Minuten bis zur Straßenbahn, 10 Minuten bis zur Innenstadt und den Wald vor der Tür. Die 37-jährige Franziska ist in der Waldstadt groß geworden und will hierbleiben.

Der Neubau Zum Kahleberg 28-34 bietet gerade jungen Familien Platz. Jede dritte Wohnung hat vier oder fünf Zimmer. Genau das Richtige für Julia und Yannic Meißner. „Wir planen Familienzuwachs und suchen eine größere Wohnung. Ich schätze den Standard mit Parkett, Fußbodenheizung und Aufzug, den die Karl Marx hier baut. Nicht nur darum wollen wir unbedingt bei der Genossenschaft bleiben“, sagt der junge Familienvater.

Die Interessenten hatten an diesem Vormittag ausreichend Gelegenheit, neben der ersten Orientierung ihre Fragen loszuwerden. Die Karl Marx war mit einem großen Team angetreten. Die Stellplätze waren ein Thema in den Gesprächen. Etliche Besucher interessierten sich für die Gemeinschaftsräume. „Wir stellen die Räume und die Bewohner können selbst verwaltet Aktivitäten miteinander und füreinander auf die Beine stellen“, bringt es Sebastian Krause auf den Punkt.

Wie geht es weiter?

Bis zum Einzug vergehen noch Monate. Der Fünfgeschosser wird im März 2026 fertiggestellt, wenig später das Hochhaus. „Wir wollen rechtzeitig beginnen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie groß die Nachfrage bei den Mitgliedern ist“, sagt die Leiterin der Wohnungsverwaltung Tanja Bentin. „Gerade für die Clusterwohnung, ein Experiment für die Karl Marx, brauchen wir genügend Vorlauf.“

Die WG bietet Platz für vier Bewohner. Jeder hat ein eigenes Zimmer mit Bad und Pantry. Das geräumige Wohnzimmer wird gemeinschaftlich genutzt. Das wäre eine Alternative für ältere Mitglieder, die nicht allein wohnen wollen.

Im nächsten Schritt muss ein Wohnungsgesuch ausgefüllt werden, der jeweilige Wohnungstyp und das Geschoss ausgewählt werden. Auf der eigens dafür eingerichteten Website wohnungen-potsdam.de und in einem Magazin-Einleger sind die wichtigsten Fakten zusammengestellt. Das Projekt, alle Wohnungen, deren Ausstattung und Lage werden detailliert beschrieben. Alle Grundrisse der 2- bis 5-Raum-Wohnungen sind abrufbar.

In der ersten Phase bis 31. Oktober werden die Wohnungen ausschließlich den Mitgliedern angeboten. Ab 1. November können sich alle Interessierten auf die Wohnungen bewerben.

Quelle: KM Magazin