Umfangreiche Modernisierungen zur Sicherung von Qualität und Zukunftsfähigkeit

Die PWG 1956 stellt in ihrer aktuellen Mitgliederzeitung eine ganze Reihe zentraler Modernisierungsvorhaben vor, die im Jahr 2026 den Bestand der Genossenschaft deutlich weiterentwickeln.

Grafik: con-tura Planungsgesellschaft mbH

Die Maßnahmen zielen darauf ab, Wohnqualität, energetische Effizienz und langfristige Versorgungssicherheit zu stärken.

Serielle Sanierung „Auf dem Kiewitt 30a–33“

Eines der größten Vorhaben ist die beginnende serielle Sanierung am Standort Auf dem Kiewitt 30a–33. Neben einer erneuerten Fassade erhält das Gebäude eine moderne Gestaltung, barriereärmere Erreichbarkeit und erneuerte Bäder mit neuen Sanitärobjekten, effizienter Technik sowie neuen Leitungen. Ergänzend entsteht ein neugestalteter Außenbereich mit Rampen, Spielplatz, Gemeinschaftsterrasse und Regenmulden. Die Wärmeversorgung soll künftig über Wärmepumpen ggf. kombiniert mit Photovoltaik sowie weiterhin über Fernwärme erfolgen. Damit wird ein wichtiger Baustein für die energetische Zukunft gesetzt.

Energetische Weiterentwicklung und Klimapfad

Im Rahmen ihres Klimapfads stellt die PWG 1956 im Platz-der-Einheit‑Komplex Warmwasserthermen von Gas auf strombasierte Durchlauferhitzer um – ein weiterer Schritt zur Abkehr von fossilen Energieträgern. Zudem beginnen Planungen für energetische Modernisierungen am Sperberhorst und Laplacering. In der Zeppelinstraße werden potenzielle Flächen zur Installation von Photovoltaikanlagen geprüft, um den Anteil erneuerbarer Energien im Bestand zu erhöhen. Besonders komplex ist die Entwicklung eines zukunftsfähigen Wärmekonzepts für die denkmalgeschützten Siedlungen Ruinenbergstraße und Am Schragen, bei denen Denkmalschutz und Klimaschutz miteinander in Einklang gebracht werden müssen.

Neugestaltung von Außenanlagen und Instandhaltung

Begleitend zu den großen Modernisierungspaketen setzt die PWG 1956 ihre kontinuierliche Instandhaltung fort:

  • Fassadenreinigungen in Maybachstraße, Leibnizring und Galileistraße
  • weitere LED‑Umrüstungen in Treppenhäusern
  • laufende Erneuerung von Spielanlagen, u. a. mit einem neuen Spielturm Am Schlangenfenn

Diese Maßnahmen tragen nicht nur zur optischen Aufwertung bei, sondern sichern langfristig die Substanz und erhöhen den Komfort für die Bewohnerinnen und Bewohner.

Modernisierung als Beitrag zur Genossenschaftszukunft

Die Modernisierungsvorhaben machen deutlich, wie stark die PWG 1956 ihren Bestand vorausschauend stärkt. Das Unternehmen betont, dass Bestandserhalt ohne Weiterentwicklung nicht möglich sei, und setzt dabei auf intelligente Kombinationen aus baulicher Aufwertung, Energieeffizienz und sozial verträglicher Umsetzung. Ziel sei es, Wohnraum auch in Zukunft bezahlbar, nachhaltig und qualitativ hochwertig zu halten.

Quelle: Information der Genossenschaft