Strangsanierung Schritt für Schritt erklärt

Die Arbeiten sind minutiös durchgetaktet.

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Die pbg führt in ihrem Bestand gerade Strangsanierungen durch, aktuell am Stern und das Käthe-Kollwitz-Quartier. Dabei werden die zentralen Rohre eines Hauses – also für Wasser, Abwasser und manchmal auch Heizung – erneuert oder instandgesetzt. Das Mitgliedermagazin Quartier erklärt, wie die Arbeiten ablaufen.

Schritt 1
Frühzeitige Information

Die Hausverwaltung informiert über die geplante Sanierung, meist mehrere Monate im Voraus. Dabei wird erklärt, was gemacht wird, wie lange es dauert und welche Einschränkungen zu erwarten sind.

Schritt 2
Vorbereitungen in der Wohnung

Die Mitglieder, Mieterinnen und Mieter sowie Eigentümer werden gebeten, Räume mit Leitungen (z. B. Bad, WC, Küche) zugänglich zu machen. Möbel oder persönliche Gegenstände in betroffenen Bereichen müssen gegebenenfalls entfernt oder gesichert werden. Oft wird ein Staubschutz gestellt.

Schritt 3
Einrichtung der Baustelle

Handwerker richten die Baustelle ein. Das kann Gerüste, Schutzverkleidungen im Treppenhaus oder Container auf dem Hof betreffen. In der Wohnung selbst werden Schutzmaßnahmen angebracht und Wände geöffnet.

Schritt 4
Phase mit Einschränkungen

Für einige Tage bis Wochen kann das Wasser (kalt/warm) zeitweise abgestellt sein. WC, Dusche oder Küche können während der Bauzeit ganz oder teilweise nicht nutzbar sein. Es werden Ersatzlösungen angeboten, z. B. Dusch- und Waschcontainer in Gebäudenähe.

Schritt 5
Baulärm und Schmutz

Während der Arbeiten kommt es zu Lärm und Staub. Zwar bemühen sich die Firmen um Sauberkeit, ganz vermeiden lässt sich die Belastung aber nicht.

Schritt 6
Abschluss der Arbeiten
Sobald die neuen Leitungen verlegt und geprüft sind, werden die Wandöffnungen wieder verschlossen. Danach folgen Maler- oder Fliesenarbeiten.

Quelle: Quartier