Start der Strangsanierungen

Im Laplacering 34 und 36 erneuert die WG „Karl Marx“ ab September die Leitungen.

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In diesem Jahr stehen bei der WG „Karl Marx“ Strangsanierungen im Bauplan. „Bei den vor über 25 Jahren im Laplacering sanierten und modernisierten Häusern sind die Rohrleitungssysteme langsam verschlissen“, erklärt Ina Koslowska, die bei der Karl Marx für das Bauprojekt verantwortlich ist. Die Diplom-Ingenieurin (FH) verstärkt seit Februar das Team der Bauabteilung und bringt jahrzehntelange Erfahrungen in der Strangsanierung mit. „Einen Großteil der Häuser der Karl Marx kenne ich bereits. Unser Planungsbüro hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen der Genossenschaft begleitet.“

Der Start der Strangsanierung erfolgt im Laplacering 20 bis 36. Der Fünfgeschosser mit insgesamt neun Aufgängen ist eines der ersten Objekte, das 1998 von der Karl Marx modernisiert wurde. In diesem Jahr werden in zwei Aufgängen sämtliche Leitungen erneuert. Dafür muss in jedem Bad der Zugang zum Strang aufgemacht werden, um die Trinkwasser- und Abwasserleitungen sowie die Lüftungsrohre auszutauschen.

Fünf übereinanderliegende Wohnungen werden gleichzeitig saniert. 12 bis 15 Tage dauert das. Die Leitungen werden vom Keller bis in die oberste Etage verlegt. Etwa 60 Meter Leitungen sind das pro Strang. „Das ist eine aufwendige Arbeit“, sagt Ina Koslowska, „die kurze Zeit Einschränkungen für die Nutzer mit sich bringt, denn das Bad kann während der Bauzeit nur sehr eingeschränkt benutzt werden.“ Eigens dafür stellt die Karl Marx vor dem Haus einen Sanitärcontainer mit WC, Waschtisch und Dusche zur Verfügung.

Im Zuge der Strangsanierung kann das Bad auf Wunsch der Nutzer bei eigener Kostenbeteiligung zu einem Duschbad umgebaut werden. Dafür hat die Bauabteilung einen neuen Grundriss entwickelt. „Gegenwärtig sind wir mit den Nutzern dazu im Gespräch, einige Interessenten gäbe es bereits“, teilt die Ingenieurin mit.

Baustart im Laplacering 34 und 36 ist Anfang September. Bis dahin stehen noch umfangreiche Vorbereitungen an. Dazu gehören gemeinsame Wohnungsbegehungen mit der ausführenden Firma kurz vor Baubeginn. „Die Nutzer lernen dabei den Obermonteur und mich als Ansprechpartnerin der Karl Marx kennen“, so Ina Koslowska. 2026 folgen die Strangsanierungen für die nächsten sieben Aufgänge am Laplacering 20-36.

Quelle: KM Magazin