Interview mit den Künstlerinnen Heidi Hallmann und Elke Seidel.

In ihrem Frühjahrsmagazin stellt die WBG 1903 die beiden Künstlerinnen Heidi Hallmann und Elke Seidel vor, deren Werke ab dem 7. Mai in der Geschäftsstelle der Genossenschaft ausgestellt werden. Die Zwillingsschwestern verbindet nicht nur ihr künstlerischer Stil, sondern auch ein gemeinsamer Werdegang: Beide sind Bauingenieurinnen und haben aus dieser Perspektive ein besonderes Gespür für Architektur, Raumwirkung und urbane Strukturen entwickelt.
Im Interview berichten sie, wie sich ihr Talent bereits in der Schulzeit gezeigt hat und wie sie sich über viele Jahre hinweg zur Aquarellmalerei hingearbeitet haben. Ihre Stadtlandschaften entstehen durch moderne, reduzierte Techniken, die mit Lasuren, Linien und bewussten Weißräumen arbeiten. Eine besondere Rolle spielt die Technik der Negativmalerei. Formen werden nicht gemalt, sondern freigelassen. Dadurch erhalten die Bilder ihre Leuchtkraft und Tiefe.
Für ihre Motive reisen die Künstlerinnen regelmäßig in Städte wie Venedig, Salzburg oder Berlin. Auch Potsdam inspiriert sie immer wieder neu. Die WBG 1903 lud ihre Mitglieder zur Vernissage in die Friedrich‑Ebert‑Straße 38 ein: ein Ort, an dem Kunst und Stadtentwicklung auf besondere Weise zusammenfinden. Die Besucherinnen und Besucher konnten eindrucksvolle Aquarelle erleben, in denen Stadtlandschaften aus einer ganz besonderen Perspektive dargestellt wurden. Geprägt durch ihre Ausbildung als Bauingenieurinnen verbinden die Künstlerinnen architektonisches Verständnis mit künstlerischer Leichtigkeit und eröffnen so neue, spannende Blickwinkel auf vertraute Orte – auch auf Potsdam.
Die Ausstellung zeigte eindrucksvoll, wie sehr urbane Räume als Inspirationsquelle dienen können. Straßenzüge, Lichtstimmungen, architektonische Details und das lebendige Stadtgeschehen wurden in vielfältiger und individueller Weise in die Werke eingearbeitet.
Quelle: WBG 1903








