ProPotsdam vergibt Auszeichnung im Rahmen der Integrationspreisverleihung

Die Landeshauptstadt Potsdam hat am 21. September gemeinsam mit der ProPotsdam GmbH zum 21. Mal den Integrationspreis verliehen. Ausgezeichnet wurden Projekte und Einzelpersonen, die sich in besonderer Weise für ein gelingendes Miteinander in der Stadt einsetzen. Der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Dr. Hagen Wegewitz, die Beigeordnete für Ordnung, Sicherheit, Soziales und Gesundheit, Brigitte Meier, die Vorsitzende des Migrantenbeirates, Fereshta Hussain und die Beauftragte für Migration und Integration, Dr. Amanda Palenberg, überreichten am Nachmittag in der Reithalle A die Preise an die Gewinnerinnen und Gewinner.
Jörn-Michael Westphal, Geschäftsführer der ProPotsdam GmbH, übergab den Sonderpreis Nachbarschaft an die beiden Gewinnerprojekte „Ein Tisch, tausend Herzen“ des femia e.V. sowie das Arabische Kulturfest des AWO Bezirksverbands Potsdam. Beide Initiativen stehen beispielhaft für gelebte Solidarität im direkten Lebensumfeld und fördern den Austausch über die eigene Community hinaus.
Stadt der Vielfalt
„Potsdam ist eine Stadt der Vielfalt – und die ausgezeichneten Projekte des Integrationspreises zeigen, wie viel bewirkt werden kann, wenn Menschen sich persönlich einbringen. Jede und jeder kann einen Beitrag leisten: Begegnungen schaffen, Vorurteile abbauen und den Zusammenhalt in unserer Stadtgesellschaft stärken“, sagte die Beigeordnete Brigitte Meier.
Das sind die anderen Preisträgerinnen und Preisträger 2025:
• In der Kategorie Projektidee: „Gespräche mit Neuankömmlingen“ (Social Science Works gUG) – ein Projekt, das durch Interviews und Dialog mit Geflüchteten deren Erfahrungen sichtbar macht und Begegnung schafft.
• In der Kategorie Vereinsarbeit: „Refugees Emancipation“ – ein von Geflüchteten selbst organisiertes Community Center, das Beratung, Netzwerke und Empowerment aus der Mitte der Community heraus gestaltet.
• In der Kategorie Einzelleistung: Anwar Alahmad – für sein herausragendes Engagement in der arabischsprachigen Community, seine Sprachförderarbeit und seine Vorbildrolle als Bildungs- und Integrationsbotschafter.
• In der Kategorie Jahresmotto „Miteinander erzählen – Gemeinsam Perspektiven erweitern“: Newroz-Fest 2025 – das traditionelle kurdische Neujahrsfest, das mit rund 1.200 Teilnehmenden Begegnung, kulturellen Austausch und gelebte Vielfalt in Potsdam sichtbar macht.
Aufeinander zugehen, miteinander sprechen
„Integration gelingt, wenn Menschen aufeinander zugehen, miteinander sprechen und Verantwortung übernehmen. Die ausgezeichneten Projekte und Personen stehen dafür, dass Integration nicht nur für, sondern vor allem von Migrantinnen und gestaltet wird. Das ist ein wichtiges Signal für Potsdam“, sagt Dr. Amanda Palenberg, Beauftragte für Migration und Integration der Landeshauptstadt Potsdam.
Die Preisträger 2025 wurden durch eine unabhängige Fachjury ermittelt. In der Jury unter Vorsitz von Jala El Jazairi, selbst Preisträgerin und langjähriges Mitglied des Migrantenbeirats, waren vertreten: Jörn-Michael Westphal (Geschäftsführer der ProPotsdam GmbH), Kanjo Issam (Damost e. V.), Ayşe Gül Gülmüş (femia e. V.), Wiebke Bartelt (Mitglied der Stadtverordnetenversammlung), Hai Ninh Do (Par¬ti¬Viet), Isabell Goepfrich (StadtteilLaden im Kirchsteigfeld e. V.) sowie Olga Bartieva und Ali Taher (beide Mitglieder im Migrantenbeirat).








