ProPotsdam wird vorgesehene Häuser bauen und bewirtschaften
Wie die PNN berichten, will die Landeshauptstadt Potsdam das Sonderbauprogramm der ProPotsdam reduzieren. Drei der ursprünglich geplanten acht Standorte wird die Stadtverwaltung nicht mehr als Generalmieter nutzen, um dort unter anderem Geflüchtete und Bedürftige unterzubringen.
Die Bauvorhaben in der Newtonstraße, in der Saarmunder Straße und in der Döberitzer Straße in Fahrland, sollen aber weiterverfolgt werden. „Diese Projekte werden nach Fertigstellung also durch die ProPotsdam bewirtschaftet“, teilte ein Sprecher den PNN mit. Ein Großteil dieser Wohnungen werde in die reguläre Vermietung gehen. In den übrigen Wohnungen sollen Menschen mit besonderem Bedarf durch die Stadtverwaltung untergebracht werden.
In der Döberitzer Straße sollen mit Wohnraumförderung des Landes Brandenburg 63 Wohnungen in vier Gebäuden entstehen. Hier sollen Haushalte mit Wohnberechtigungsschein einziehen. „Eines der vier Gebäude einschließlich Gemeinschaftsraum wird durch die Landeshauptstadt Potsdam für soziale Zwecke angemietet“, heißt es in der Mitteilung der ProPotsdam. In der Saarmunder Straße 46 sehen die neuen Planungen nun den Bau von 20 barrierearme Wohnungen vor. Der Neubau von 83 Wohnungen in der Newtonstraße soll 2026 beginnen. „In einem fünfgeschossigen Wohngebäude sollen vor allem kompakte Ein- und Zwei-Zimmer-Wohnungen entstehen“ und zwar ohne Fördermittel.
Das Sonderbauprogramm war im Juni 2022 unter dem Eindruck des Flüchtlingsstroms als Folge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine auf den Weg gebracht worden. Insgesamt hatte das Programm ein Volumen von mehr als 110 Millionen Euro. Finanziert wird es über zinsgünstige Förderdarlehen und Zuschüsse in Höhe von mehr als 30 Millionen Euro von der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB).
Bereits fertig sind in der Gluckstraße 21 Wohnungen und im Wieselkiez 50 Wohnungen. In einem Neubau im Patrizierweg sollen 35 Wohnungen ab dem zweiten Quartal 2026 genutzt werden. Im Kossätenweg sollen 63 Wohnungen sowie im Eichenweg 71 Wohnungen entstehen, hier liegt noch keine bestandskräftige Baugenehmigung vor.








