Rundfahrt durch die Bestände

Die jährliche Rundfahrt durch die Bestände gehört für die Vertreterinnen und Vertreter der WG „Karl Marx“ zu den wichtigsten Gelegenheiten, aktuelle Projekte unmittelbar vor Ort kennenzulernen.

Vorstandsmitglied Sebastian Krause I Foto: Tina Merkau

Am 9. Mai 2026 nutzten 34 Teilnehmende die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild von abgeschlossenen, laufenden und geplanten Vorhaben der Genossenschaft zu machen.

Start im Neubauprojekt „Turm und Zeile“

Auftakt der Rundfahrt war das Neubauprojekt „Turm und Zeile“ in der Waldstadt II. Dort konnten die Vertreterinnen und Vertreter die neu entstandenen Wohnungen kurz vor dem Einzug der ersten Bewohnerinnen und Bewohner besichtigen. Vorstand Sebastian Krause informierte über den Projektstand und erläuterte, welche Herausforderungen während der Bauphase zu bewältigen waren – von witterungsbedingten Verzögerungen bis hin zu technischen Abstimmungen bei der geplanten Photovoltaikanlage.

Nach Einschätzung der Teilnehmenden wurde dabei deutlich, wie komplex die Umsetzung großer Wohnungsbauprojekte inzwischen geworden ist und wie viele unterschiedliche Faktoren berücksichtigt werden müssen.

Einblicke in laufende Modernisierungsprojekte

Im weiteren Verlauf führte die Tour zu mehreren Modernisierungsstandorten der Genossenschaft. Dazu gehörte unter anderem die Wohnscheibe in der Lotte-Pulewka-Straße in Zentrum Ost. Dort werden alle zehn Eingänge bis Anfang 2028 schrittweise barrierearm umgestaltet, um den Zugang zu den Aufzügen zu erleichtern.

Auch das Projekt in der Max-Volmer-Straße stand auf dem Programm. Hier sollen bis 2029 bestehende Wohnungen modernisiert und barrierearm erschlossen werden. Geplant sind unter anderem neue Grundrisse, Aufzüge sowie Maßnahmen zur energetischen Verbesserung des Gebäudes.

Abschluss am neuen Regiestandort

Ziel und Abschluss der Rundfahrt war der neue Regiestandort der Hauswarte und Handwerker in der Ahornstraße in Babelsberg. Dort konnten sich die Vertreterinnen und Vertreter ein Bild von den modernen Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten machen. Gleichzeitig bietet das Gebäude Platz für mehrere Gewerbemieter.

Würdigung einer Legislaturperiode

Die Rundfahrt hatte in diesem Jahr noch eine besondere Bedeutung: Eingeladen waren die Vertreterinnen und Vertreter der auslaufenden Legislaturperiode. Die Veranstaltung diente zugleich als Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement in den vergangenen vier Jahren. Vorstand Bodo Jablonowski bezeichnete diesen Zeitraum als eine der intensivsten Entwicklungsphasen der Genossenschaft seit den 1990er-Jahren.

Mit den besuchten Projekten wurde sichtbar, welche Veränderungen und Investitionen die WG „Karl Marx“ in den vergangenen Jahren angestoßen hat – von Neubau und Barrierefreiheit bis hin zur Modernisierung von Arbeits- und Verwaltungsstandorten. Die Rundfahrt bot damit einen anschaulichen Überblick über die Entwicklung der Genossenschaft und die Aufgaben, die in den kommenden Jahren bevorstehen.

Quelle: KM Magazin