Rückblick & Erinnerungskultur – Langjährige Wegbegleiter des Bauverein Babelsberg

Die Pflege der eigenen Geschichte und die Würdigung engagierter Persönlichkeiten sind ein wichtiger Bestandteil genossenschaftlicher Identität.

Gerd Petrasch mit Rosemarie Röthel und Horst Gösel (v.r.) I Foto: Bauverein Babelsberg

Der Bauverein Babelsberg blickt in der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitung auf das Wirken langjähriger Wegbegleiter zurück, die die Entwicklung der Genossenschaft nachhaltig beeinflusst haben.

Besonders gewürdigt wird Gerd Petrasch, der sich mehr als 40 Jahre ehrenamtlich für den Bauverein engagierte. Seit 1975 übernahm er verantwortungsvolle Aufgaben in Vorstand und Aufsichtsrat und begleitete die Genossenschaft durch entscheidende Phasen – von der Zeit vor der Wende über den Übergang in die Marktwirtschaft bis hin zu umfangreichen Modernisierungs- und Investitionsentscheidungen. Sein langjähriges Wirken steht beispielhaft für Kontinuität, Verantwortungsbewusstsein und persönliches Engagement.

Ebenfalls erinnert der Bauverein Babelsberg eG an Klaus Wecke, der die Genossenschaft viele Jahre als Chronist, Fotograf und Zeitungsmacher begleitete. Von 1999 bis 2014 war er für die Erstellung der Mitgliederzeitung verantwortlich und dokumentierte das genossenschaftliche Leben in Text und Bild. Das von ihm aufgebaute Archiv ist heute ein wertvoller Bestandteil der Genossenschaftsgeschichte und ermöglicht Einblicke in Veranstaltungen, Baustellen und das Alltagsleben der Mitglieder über viele Jahre hinweg.

Mit diesen Rückblicken macht der Bauverein Babelsberg eG deutlich, wie stark das genossenschaftliche Wohnen vom ehrenamtlichen Engagement und der persönlichen Verbundenheit einzelner Menschen lebt. Die Erinnerung an frühere Wegbegleiter ist dabei nicht nur Ausdruck von Dankbarkeit, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Identitätsstiftung und zum Verständnis der eigenen Geschichte.

Der bewusste Umgang mit der Vergangenheit unterstreicht den Anspruch des Bauverein Babelsberg eG, Tradition und Zukunft miteinander zu verbinden und das genossenschaftliche Miteinander auch für kommende Generationen erlebbar zu machen.

Quelle: Wir Babelsberger