Projekte für die Zukunft des Bestandes

Die WG „Karl Marx“ arbeitet kontinuierlich daran, ihren Wohnungsbestand und die dazugehörige Infrastruktur an zukünftige Anforderungen anzupassen.

Ahornstrasse I Foto: Tina Merkau

Zwei aktuelle Projekte zeigen dabei die Bandbreite der Investitionen – vom neuen Regiestandort für die technischen Teams bis zur umfassenden Modernisierung eines Wohngebäudes in der Max-Volmer-Straße.

Ahornstraße: Nachhaltiger Regiestandort für Hauswarte und Handwerker

Mit dem neuen Regiestandort in der Ahornstraße hat die Genossenschaft moderne Arbeitsbedingungen für ihre Hauswarte und Handwerker geschaffen. Im Frühjahr 2026 wurden die Außenanlagen des Gebäudes fertiggestellt und umfangreich begrünt. Rund um den Standort wurden unter anderem Ulmen, Kiefern, Gräser und Sträucher gepflanzt.

Besonderes Augenmerk liegt auf nachhaltigen Lösungen. Die beiden Dächer des Gebäudes erhielten eine extensive Begrünung mit Gräsern, Moosen und Kiesstreifen. Gleichzeitig wurde ein sogenanntes Retentionsdach realisiert, das Regenwasser speichert und für die Bewässerung der Grünflächen nutzbar macht. Überschüssiges Wasser wird kontrolliert in die Kanalisation abgeführt.

Zusätzlich befindet sich auf dem Dach eine Photovoltaikanlage mit 74 Solarmodulen. Die Dachbegrünung schützt dabei nicht nur die Dachflächen, sondern trägt auch zur Beschwerung der Solarmodule bei und verbessert das Mikroklima rund um das Gebäude.

Max-Volmer-Straße: Modernisierung mit Fokus auf Barrierefreiheit

Parallel dazu laufen die Vorbereitungen für eines der größeren Modernisierungsvorhaben der kommenden Jahre. Für das Projekt in der Max-Volmer-Straße wurde der Bauantrag bereits eingereicht. Nach Angaben der WG „Karl Marx“ sollen die Bauarbeiten Anfang 2027 beginnen.

Das Gebäude wurde zuletzt Anfang der 1990er-Jahre umfassend saniert und soll nun grundlegend modernisiert werden. Geplant sind neue Wohnungsgrundrisse, die Schaffung barrierearmer Wohnungen sowie Verbesserungen bei der energetischen Qualität des Gebäudes. Dazu gehören unter anderem eine moderne Wärmedämmung und neue dreifach verglaste Fenster mit Sonnenschutzglas auf der Südseite.

Darüber hinaus werden zwei neue Aufzugsanlagen angebaut und die Balkone auf der Südseite vergrößert. Mit diesen Maßnahmen verfolgt die Genossenschaft das Ziel, den Wohnkomfort zu erhöhen und den Bestand langfristig an die Bedürfnisse einer älter werdenden Bewohnerschaft anzupassen.

Teil einer langfristigen Investitionsstrategie

Sowohl der neue Regiestandort in der Ahornstraße als auch die Modernisierung der Max-Volmer-Straße sind Bestandteile der langfristigen Entwicklungsstrategie der WG „Karl Marx“. Die Projekte verbinden ökologische Aspekte, moderne Infrastruktur und barrierearmes Wohnen und sollen dazu beitragen, die Bestände zukunftsfähig weiterzuentwickeln.

Quelle: KM Magazin