Neuer Technology-Campus nimmt Form an

ProPotsdam in Verhandlung mit weiteren Interessenten für das Baufeld in Golm

Grafik: ProPotsdam

Über den Baustart für den Technology Campus am Marie-Curie-Ring berichtetet die MAZ. Damit erhält der Potsdam Science Park in Golm eine Erweiterung. Das Gelände umfasst ein zehn Hektar großes Baufeld.

Zu den Investoren zählt Ripac Labor. Das Tierpharmaunternehmen will den Berichten zufolge einen ersten Spezialbau mit Tierärzten, Biologen und Biochemikern beziehen. Unweit davon entfernt baut Digos, ein auf Weltraumschrott spezialisiertes Start-up. Ein zweites Observatorium sei „in der Anplanung“, sagte Geschäftsführer André Kloth auf MAZ-Anfrage. „Die weitere schrittweise Erweiterung des Standorts wird vermutlich 2026 beginnen.“

Für die beiden Grundstücke zwischen Ripac und Digos laufen Verhandlungen „mit jeweils einem Interessenten“, bestätigte ProPotsdam-Sprecher Sebastian Brandner auf Anfrage. Dabei handle es sich „um potenzielle Neuansiedlungen in den Bereichen Analytik/Labor und Medizin“. Insgesamt seien damit „bereits mehr als zwei Drittel des Technology Campus reserviert oder verkauft“.

Die zentrale Fläche zwischen Marie-Curie-Ring und Clara-Immerwahr-Straße werde nach den Worten von Brandner als „Herzstück des Technology Campus“ nach einem „ganzheitlichen Konzept“ entwickelt, das neben Gewerbe „attraktive Aufenthaltsflächen“ und Gastronomie vorsieht. An der Bahnstrecke sollen zwei große, privat finanzierte Laborkomplexe entstehen. Das iQ space Potsdam soll 2027 mit einer Gesamtnutzfläche von 10.000 Quadratmetern eröffnen.

Mit dem „Quadratum Potsdam“ will die Hegemann Reiners Gruppe insgesamt vier Gebäude errichten. Für die nächsten zwei Monate ist der Baubeginn für einen ersten, 35 Millionen Euro teuren Laborkomplex angekündigt.

Auch die Universität Potsdam entwickelt den Technology Campus mit. Auf drei Hektar zwischen Marie-Curie-Ring und In der Feldmark ist eine Erweiterung des Uni-Campus geplant, ein Verfügungsgebäude der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Ein Baurecht fehlt derzeit noch, deswegen pausiert das Projekt derzeit.

Mehr zum Projekt finden Sie hier auf der Seite der ProPotsdam.