ProPotsdam will eine viergeschossige Einrichtung mit Turnhalle im Bornstedter Feld bauen

Bei der Stadtteilkonferenz im Zeltpunkt Montelino informierte der Entwicklungsträger Bornstedter Feld am 29. April über noch ausstehende Vorhaben. So wurde der Bau einer Jugendfreizeiteinrichtung für das Bornstedter Feld angekündigt. Das meldete die MAZ. Sandra Jacob als Bereichsleiterin Neubau bei der ProPotsdam, erklärte, die vierstöckige Einrichtung mit Stadtteiltreff und Sporthalle in der Georg-Hermann-Allee werde 2028 in Betrieb gehen.
Ursprünglich sei für das Gebäude eine Kindertagesstätte geplant gewesen. Doch angesichts der sinkenden Geburtenzahlen und einer Korrektur der städtischen Kita-Bedarfsplanung sei dieses Projekt gestoppt worden. Im März sei die Planung mit „teilweise geändertem Raum- und Funktionsprogramm für eine Kinder-und Jugendfreizeitstätte wieder aufgenommen worden“, wird Sandra Jacob von der MAZ zitiert.
Im Februar 2026 soll der Bauantrag eingereicht werden, im zweiten Halbjahr 2028 der Betrieb aufgenommen werden. Die Jugendfreizeitstätte soll Platz in den unteren beiden Etagen im Neubau am Betriebshof des Volksparks Potsdam erhalten. In den oberen Etagen werde eine kleine Sporthalle mit der Grundfläche eines Volleyballfeldes eingerichtet. Mit in der Planung sei laut Entwicklungsträger ein Veranstaltungs- und Multifunktionsraum, die technische Ausstattung für ein Tonstudio, Probe- und Übungsräume etwa für Tanz, Kreativräume und Angebote für Trendsportarten enthalten.
Das Zentrum habe mit einer Grundfläche von 2500 Quadratmetern auch einen großzügig bemessenen Außenbereich. Dafür wolle man „horchen“, was die jungen Leute wollen, habe Birgit Ukrow als zuständige Jugendhilfeplanerin bei der Landeshauptstadt Potsdam im Stadtteilforum versichert. Die Nutzung des Hauses durch Stadtteilinitiativen werde „mitgedacht“.
Finanziert werde der Neubau nach Angaben von Sandra Jacob aus dem Treuhandvermögen. Es könne nur im Entwicklungsgebiet Bornstedter Feld eingesetzt werden.








