Seit vielen Jahren gehört der „Treffpunkt Stern“ zu den festen Orten des gemeinschaftlichen Lebens bei der WG „Karl Marx“.

„Singegruppe“ fest zusammen. Treffpunkt ist jeden
Donnerstagnachmittag im Treffpunkt Stern. I Foto: Tina Merkau
Seit 1996 nutzen Mitglieder die Räume in der Otto-Haseloff-Straße für kulturelle, soziale und nachbarschaftliche Aktivitäten. Nun erweitert die Genossenschaft ihr Angebot: Ab Herbst 2026 sollen in der Waldstadt II zwei weitere Gemeinschaftsräume zur Verfügung stehen.
Im Sterntreff haben sich in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Angebote etabliert – von Handarbeitsgruppen und Spielenachmittagen über Sprach- und Computerkurse bis hin zur Singegruppe, die sich bereits seit Ende der 1990er-Jahre regelmäßig trifft. Für viele Mitglieder sei der Treffpunkt zu einem wichtigen Ort des Austauschs und der Gemeinschaft geworden.
An diese Erfahrungen möchte die WG „Karl Marx“ nun anknüpfen. Im Rahmen des Neubauprojekts „Turm und Zeile“ am Zum Kahleberg sind zwei Wohngebäude mit integrierten Gemeinschaftsräumen entstanden. Beide Räume befinden sich im Erdgeschoss und verfügen über voll ausgestattete Küchen.
Der Gemeinschaftsraum in der Zeile umfasst rund 68 Quadratmeter, bietet eine Loggia sowie ein barrierefreies WC. Im Turm steht ein weiterer Gemeinschaftsraum mit rund 28 Quadratmetern und eigener Sanitäranlage zur Verfügung.
Wie Sozialarbeiterin Sarina Häcker ankündigt, sollen die Räume künftig von den Mitgliedern für selbstorganisierte Kurse, Familienfeiern oder gemeinschaftliche Veranstaltungen genutzt werden können. Die Eröffnung ist für Herbst 2026 vorgesehen.
Dass gemeinschaftliche Angebote von engagierten Menschen leben, wissen auch die Mitglieder der langjährigen Singegruppe. Neben organisatorischer Unterstützung brauche es vor allem Ideen und Menschen, die bereit seien, Verantwortung zu übernehmen und Veranstaltungen aktiv zu gestalten. Gerade dadurch könnten langfristige und erfolgreiche Gemeinschaftsangebote entstehen.
Die Erfahrungen aus dem Sterntreff zeigen, wie wichtig verlässliche Räume für das nachbarschaftliche Leben sein können. Geburtstagsfeiern, Weihnachtsveranstaltungen oder regelmäßige Treffen hätten dort über viele Jahre einen festen Platz gefunden. Mit den neuen Gemeinschaftsräumen möchte die WG „Karl Marx“ diese Möglichkeiten künftig auch den Mitgliedern in der Waldstadt II eröffnen.
Mitglieder, die einen der Räume nutzen oder selbst ein Angebot organisieren möchten, können sich an die Sozialarbeit der Genossenschaft wenden.
Quelle: KM Magazin








