Neubau in der Ahornstraße bald fertig

WG „Karl Marx“ kann Stützpunkt für Hauswarte und Handwerker bald eröffnen

Im Juni 2024 wurde der Grundstein für das Gewerbeobjekt der WG „Karl Marx“ in der Ahornstraße gelegt. Foto: Tina Merkau

Voraussichtlich im Frühjahr wird der Neubau in Betrieb genommen und dient künftig unter anderem als zentraler Stützpunkt für Hauswarte und Handwerker der Genossenschaft. Welche Veränderungen und Vorteile der neue Arbeitsort mit sich bringt, erläutern Teamleiter und Mitarbeitende aus dem technischen Bereich.

Mit dem Neubau erhält die WG „Karl Marx“ erstmals einen zentralen Standort, der nicht mehr den Charakter eines Provisoriums hat. Wie Sven Koch, Teamleiter der Hauswarte, im KM Magazin erklärt, wurde die neue Arbeitsumgebung von Beginn an gezielt auf die Bedürfnisse der Hauswarte zugeschnitten. Der Standort in der Ahornstraße bietet deutlich mehr Platz für den in den vergangenen Jahren gewachsenen Maschinenpark, der dort auch besser gewartet werden kann. Ein großzügiger Werkstattbereich sowie getrennte Lagerräume sorgen für spürbar verbesserte Arbeitsbedingungen. Während zuvor auf mehrere Gebäude ausgewichen werden musste, lassen sich die Abläufe nun an einem zentralen Punkt bündeln und steuern.

Auch für die Handwerker bringt der neue Standort erhebliche Vorteile. Uwe Hebs, Teamleiter der technischen Objektverwaltung, hebt hervor, dass der Maler, der Tischler und der Elektriker künftig bessere Voraussetzungen für ihre tägliche Arbeit haben. Das betrifft sowohl vorbereitende Tätigkeiten am Computer als auch praktische Arbeiten, die sich in einer gut ausgestatteten Werkstatt deutlich einfacher und effizienter erledigen lassen als direkt in den Wohnungen. Moderne Besprechungsräume, verbesserte Sanitäranlagen sowie zusätzliche Lagerflächen für Material und Stellplätze für Einsatzfahrzeuge runden die neue Infrastruktur ab. Der Umzug wird daher von allen Beteiligten positiv bewertet.

Jonas Schmitt, Objektverwalter der WG „Karl Marx“, verweist zudem auf die langfristigen Vorteile des Neubaus aus organisatorischer und wirtschaftlicher Sicht. Da es sich um ein Objekt im Eigentum der Genossenschaft handelt, konnten die Anforderungen von Hauswarten und Handwerkern bereits in der Planungs- und Bauphase umfassend berücksichtigt werden – ein Spielraum, der bei zuvor angemieteten Gebäuden, etwa in der Sternstraße, nicht gegeben war. Darüber hinaus werden in den oberen Etagen mehrere Gewerbeflächen vermietet. Statt Mietausgaben entstehen somit künftig Mieteinnahmen für die Genossenschaft. Nach Angaben aus dem KM Magazin gibt es bereits mehrere Interessenten, mit denen aussichtsreiche Vertragsverhandlungen geführt werden.

Der neue Standort in der Ahornstraße steht damit beispielhaft für eine zukunftsorientierte Entwicklung der WG „Karl Marx“: Er verbessert die Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden, bündelt Abläufe an einem zentralen Ort und stärkt zugleich die wirtschaftliche Basis der Genossenschaft.

Quelle: KM Magazin