Mit Solarstrom zur Energiewende

WG „Karl Marx“ und pbg sind Mitglieder in der Energiegenossenschaft StadtWatt

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Die WG „Karl Marx“ plant einem Bericht in den PNN zufolge die Installation von mindestens 23 Photovoltaikanlagen auf den Dächern ihrer Wohnhäuser. So sollen die Mitglieder mit grünem Mieterstrom versorgt werden. Ermöglichen soll dies die Energiegenossenschaft StadtWatt eG.

Die Karl Marx zählt 2023 gemeinsam mit weiteren 19 Wohnungsgenossenschaften und der Bürgerenergie Berlin zu den Mitbegründern. „Wir planen, finanzieren und errichten die PV-Anlagen auf unseren Dächern und verpachten diese dann für 20 Jahre an die StadtWatt eG“, erläuterte Karl-Marx-Vorstand Sebastian Krause gegenüber der Zeitung. Die Pacht refinanziere die Investition. Die Stadtwatt eG bietet den erzeugten Solarstrom den Genossenschaftsmitgliedern als Mieterstrom an. Zusätzlich will die Karl Marx den Solarstrom für Treppenbeleuchtung, Aufzüge und Sicherheitsanlagen, nutzen. „Dies ist ein kleiner Beitrag unserer Genossenschaft zum Klimaschutz“, so Krause. „Je mehr Nutzer eines Hauses teilnehmen, desto besser funktioniert das Modell.“

Nach einer erfolgreichen Pilot-Photovoltaik-Anlage auf der Geschäftsstelle seit 2022 plant die Karl Marx laut PNN noch in diesem Jahr den Bau von elf weiteren Solaranlagen auf Häusern in der Waldstadt II, Am Schlaatz und in Zentrum Ost. Hier warte man noch auf die Freigaben der Netzgesellschaft Potsdam. Für 2026 sind weitere zwölf Anlagen in den Stadtteilen Am Schlaatz, Drewitz, Am Stern und in der Waldstadt II vorgesehen. Weitere Anlagen sollen insbesondere auf den Plattenbauten aus den späten 70er- und den 80er-Jahren folgen.

Derweil analysiert die pbg gemeinsam mit StadtWatt werde die Dachflächen des Bestands auf Nutzbarkeit für PV-Anlagen und für Mieterstrommodelle untersucht, sagte Vorstand Christof Harms-Spentza. „Erste Ergebnisse erwarten wir noch in diesem Kalenderjahr. Wir erhoffen uns durch den Beitritt einen deutlichen Schub für unsere Anstrengungen rund um die Energiewende.“