Landesförderung für Bergviertel bestätigt

Stadtverwaltung peilt Anteil von 25 Prozent Sozialwohnungen in Krampnitz an

Das Bergviertel in Krampnitz. Foto: Benjamin Maltry

25 Prozent der Wohnungen im neuen Stadtteil Krampnitz soll eine Sozialwohnung werden. Dieses Ziel habe die Stadtverwaltung in der Sitzung des Bauausschusses am 26. November vorgegeben, berichtet die MAZ. „Für das Bergviertel, wo die Wohnungsgenossenschaften bauen, ist die Förderung schon bestätigt“, wird Erik Wolfram, Fachbereichsleiter Stadtplanung, zitiert. Hier wollen sich die WG „Karl Marx“, die PWG 1956 und die pbg engagieren. Für das übrige Gelände habe das Brandenburger Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung eine Förderzusage „in Aussicht gestellt“, ein Datum dafür könne man noch nicht nennen.

Im Frühjahr 2026 sollen die ersten Mieter in die ersten, von der BUWOG sanierten 186 Wohnungen einziehen. Das Unternehmen warte auf die Stromerschließung, um „verlässlich in die Vermietung gehen“ zu können, so Cordula Fay, bei der Stadtverwaltung für Krampnitz zuständig. Das Tochterunternehmen der Vonovia hatte Nettokaltmieten zwischen 9 und 15 Euro angekündigt.

Auch zur Erweiterung der Tram 96 nach Krampnitz und Fahrland habe es ein Update der Verwaltung gegeben, so die MAZ. „Drei Viertel der Grundstücke für die Trasse gehören uns mittlerweile. Vom Rest befindet sich ein großer Teil im Besitz des Bundes und des Landes. Einige wenige Grundstücke sind noch in Privatbesitz“, so Cordula Fay. Man sei bereits mit den Eigentümern in Fahrland im Gespräch, auch wenn die Verlängerung der Tram bis dort erst nach der Erschließung von Krampnitz vorgesehen sei, die bis 2030 erfolgen solle.

Die Wohnraumförderung des Ministeriums sei nicht an die Tramerweiterung geknüpft, so Erik Wolfram. Der Antrag der Stadt sei auf Basis der Ausbaustufe „Krampnitz 5000“ erfolgt, wonach das Quartier zunächst mit Bussen an die Stadt angeschlossen wird.