Lea Lisa Paschke arbeitet nach ihrer Ausbildung in einem Servicebüro der PWG 1956

Herzlich, zugewandt und zupackend – diesen Eindruck macht Lea Lisa Paschke, als sie die Tür des Servicebüros Stern/Drewitz öffnet. Sie ist angekommen und gehört zur 1956, das ist unverkennbar. Als Mitarbeiterin zählt sie zu den „Eigengewächsen“, die nach ihrer Ausbildung von der Genossenschaft übernommen wurden.
Schon als Kind wusste sie genau, was sie später machen wollte. Bei einem Umzug begeisterte sie sich früh für die Arbeit mit Menschen und deren Wohnraum. „Das passende Haus vermittelte uns eine Maklerin. Ich habe mir gedacht: Genau so etwas möchte ich auch machen“, erinnert sie sich. In ihrem neuen ländlichen Zuhause lernte sie früh, Verantwortung zu übernehmen und praktisch mitanzupacken.
Traumberuf bei der Genossenschaft
Als es an der Zeit war, auf eigenen Beinen zu stehen, entsann sie sich ihres Traumberufs. Bei der Suche nach einem dafür passenden Beruf fand sie eine Anzeige der 1956. „Mir war zuerst nicht bewusst, was eine Genossenschaft genau macht und wie sie sich von klassischen Maklern unterscheidet“, erzählt sie. Doch der soziale Gedanke hinter der Genossenschaft überzeugte sie sofort.
Im August 2021 begann Lea Lisa Paschke ihre Ausbildung. „Ich habe in den drei Jahren viel gelernt, egal ob in der Berufsschule oder in der Praxis“, bekundet sie. Und diese Praxis war vielfältig: Während ihrer Ausbildung übernahm sie Wohnungsübergaben, Wohnungsabnahmen, führte Beratungsgespräche, legte Mitgliedschaften an, bekam einen Einblick in die Finanz- und Mietenbuchhaltung. Zudem lernte sie den Bestand der Genossenschaft intensiv kennen. Auch auf der technischen Seite konnte sie Erfahrung sammeln, sie löste Instandhaltungsaufträge aus und verfolgte ihre Bearbeitung nach. „Ich konnte in viele Bereiche reinschnuppern und verstehen, wie Genossenschaft als Ganzes funktioniert“, berichtet sie.
Auch über die Mitbestimmung erfuhr sie viel. „Jeder hat in der Genossenschaft eine Stimme“, sagt sie. Gemeinsam mit anderen Auszubildenden erhielt sie die Chance, aktiv mitzuwirken. „Der Vorstand gab uns den Auftrag, darüber nachzudenken, wie man unsere Homepage moderner gestalten kann“, erinnerte sie sich. Dabei wurden ihre Ideen stets ernst genommen. „Der Vorstand und auch unsere Teamleitung hatten immer ein offenes Ohr für unsere Fragen und Vorschläge.“ Für ihre Präsentationen bekamen sie viel Lob. „Uns Azubis hat dieses Projekt zusammengeschweißt.“
Ein gutes Team
Nach bestandener Prüfung wurde Lea Lisa Paschke übernommen. „Ich wollte bei der 1956 bleiben, das hat sich richtig angefühlt.“ Nach einer Zwischenstation in der Technik betreut sie seit Juli 2024 gemeinsam mit Peter Zuleger das Servicebüro in der Grotrianstraße. „Wir bilden ein gutes Team und lernen viel voneinander.“ Während Zuleger eher den technischen Bereich verwaltet, konzentriert sie sich auf die Vermietung.
Ihr Aufgabenbereich ist vielseitig: Sie kümmert sich um Wohnungsabnahmen, Wohnungsübergaben, Besichtigungstermine. Zudem ist sie für die Bearbeitung der täglichen E-Mails und Wohnungsanfragen zuständig, organisiert Reparaturaufträge, holt Wartungsangebote ein, übernimmt Rechnungsprüfungen. Sie hält den Eingang der Nutzungsgebühren nach und verantwortet einen Teil der Mietenbuchhaltung. Zudem gehören die Betreuung neuer Projekte und Verwaltungsaufgaben zu ihrem Arbeitsalltag. Besonders schätzt sie die Sprechstunden. „Ich kommuniziere gerne mit Menschen“, erzählt sie.
Mittlerweile lebt die Verwalterin selbst bei der 1956. „Mir gefällt es in Potsdam sehr“, sagt sie. Die Stadt überzeugt mit ihrer historischen Architektur, den vielen Parks und Seen sowie der Nähe zu Berlin und der Region. Auch das kulturelle Angebot und die hohe Lebensqualität haben es ihr angetan. „Potsdam ist eine Stadt mit Charme.“
Ihren Platz in der Stadt und in der Genossenschaft hat Lea Lisa Paschke schon gefunden. Eine Ausbildung bei der 1956 kann sie allen, die gerne Kontakt mit Menschen haben, uneingeschränkt empfehlen. „Man lernt sehr viel in einem tollen Team und kann sich mit den Kollegen immer wieder austauschen. Das ist schon ein besonderes Arbeiten. Ich finde, ich habe großes Glück gehabt.“
Quelle: Information der Genossenschaft








