Grüner, moderner, lebenswerter

Die pbg hat ihre Außenanlagen in der Drewitzer Straße erfolgreich saniert.

Bei der umfassenden Sanierung der Außenanlagen wurden die Wünsche der Mieterschaft berücksichtigt, sagt Franziska Jansen von der pbg. Foto: Quartier/Janina Steinmetz

Die Außenanlagen der Drewitzer Straße 28–32 in Waldstadt I wurden umfassend modernisiert – mit neuen Wegen, insektenfreundlicher Bepflanzung und funktionalen Ergänzungen wie Fahrradboxen. Dabei wurden Wünsche der Mieterschaft aktiv aufgenommen. Entstanden ist ein aufgewertetes Wohnumfeld, das sowohl praktisch als auch einladend ist. Projektleiterin Franziska Jansen zeigte der Redaktion des Mitgliedermagazins Quartier bei einem Rundgang die Neuerungen vor Ort und erläuterte die wichtigsten Maßnahmen.

Außenanlagen neu gedacht

Was einst als Impuls aus der Bestandsverwaltung begann, wuchs unter Leitung von Franziska Jansen zu einem umfassenden Projekt heran. „Die Außenanlagen hatten über die Jahre stark gelitten, besonders die vermooste Feuerwehrzufahrt musste dringend instandgesetzt werden“, so Jansen. „Unser Ziel war es, die Qualität des Wohnumfelds für die Bewohnerinnen und Bewohner spürbar zu verbessern und gleichzeitig ökologische Aspekte stärker zu berücksichtigen.“

Nach rund eineinhalb Jahren Planung starteten am 30. Juli 2024 die Bauarbeiten. In nur etwas mehr als einem halben Jahr wurde das Wohnumfeld deutlich aufgewertet.

Mehr Grün, mehr Leben

Beim Rundgang zeigte Franziska Jansen die zahlreichen Neuerungen: Der Gehweg wurde vom Gebäude abgerückt, sodass die Fenster der Erdgeschosswohnungen mehr Abstand haben und damit die Privatsphäre der Mieter verbessert wurde. Die Traufstreifen wurden erneuert, ebenso die Bepflanzung rund ums Haus. „Wir haben bewusst auf standortgerechte und insektenfreundliche Pflanzen gesetzt“, erklärte Jansen und verwies auf die guten Erfahrungen in der Friedrich-Engels-Straße. Bestehende Sträucher wurden durch gezielte Pflege erhalten, zwei kranke Bäume mussten jedoch weichen.

Der Wäscheplatz wurde verkleinert und mit neuen Wäschestangen ausgestattet: „Die neuen Stangen bieten jetzt mehr Flexibilität für eigene Wäscheleinen“, so Jansen. Zwei neue Sitzbänke laden zum Verweilen ein – und schon während der Begehung genoss eine ältere Dame die neue Aufenthaltsqualität.

Fahrradboxen auf Wunsch der Bewohnerschaft

Besonders stolz zeigte sich Franziska Jansen auf die neuen Fahrradboxen. Eine Anregung aus der Mieterschaft brachte das Thema ins Rollen: „Eine Bewohnerin wünschte sich einen ebenerdig erreichbaren und verschließbaren Fahrradstellplatz. Wir haben daraufhin eine Umfrage gestartet – und das große Interesse bestätigt bekommen.“ Entstanden sind fünf abschließbare Boxen mit bis zu 20 Stellplätzen, eine davon speziell für Lastenräder, Kinderwagen oder Rollatoren.

Sichere Wege und moderne Ausstattung

Auch die Kellerniedergänge wurden umfassend saniert. „Wir haben die Stufen inklusive Fahrradrampe und das Geländer erneuert. Durch die Verkleidung der Stützwände erzielen wir ein nachhaltig attraktives Erscheinungsbild“, erklärte Jansen. Auf der Eingangsseite wurden alte Hoch- und Tiefparker fürs Anschließen der Fahrräder entfernt und moderne Anlehnbügel installiert. Stolperstellen auf den Zuwegungen wurden beseitigt und die Flächen gereinigt.

Die Projektleiterin fasst zusammen: „Die Sanierung in der Drewitzer Straße 28-32 zeigt, wie durch gezielte Maßnahmen, gute Zusammenarbeit und den direkten Dialog mit den Mitgliedern ein Wohnumfeld entstehen kann, das funktional, nachhaltig und einladend zugleich ist.“

Quelle: Quartier