Glasfaserausbau schreitet voran

Die pbg berichtet über die laufenden Maßnahmen in ihrem Wohnungsbestand.

Die Deutsche Telekom treibt auch in Potsdam den Glasfaserausbau voran. Foto: Deutsche Telekom

Der Glasfaserausbau im Wohnungsbestand der pbg ist bereits in vollem Gange. Ziel der Maßnahme ist es, die digitale Infrastruktur zukunftssicher auszubauen und den Mieterinnen und Mietern langfristig schnelles und stabiles Internet zur Verfügung zu stellen. Im Magazin Quartier stellte die Genossenschaft ihren Mitgliedern die nächsten Schritte vor.

Der Ausbau befinde sich bereits in vollem Gange und werde von der Telekom umgesetzt. Alle Mieterinnen und Mieter werden spätestens vier Wochen vor Beginn der Arbeiten schriftlich informiert. Zusätzlich hängen Aushänge im Treppenhaus aus – zunächst zur allgemeinen Orientierung und etwa zwei Wochen vor dem Start mit konkreten Angaben zum Ablauf.

Für die Installation ist ein einmaliger Zugang zur Wohnung erforderlich. Die Arbeiten dauern in der Regel ein bis zwei Stunden. Dabei wird eine Glasfaserdose mit einer Größe von etwa 10 × 12 × 3 Zentimetern montiert. Je nach Wohnsituation erfolgt dies im Wohnzimmer, im Flur oder in einem vorhandenen Multimediaverteiler. Ein schmaler Kabelkanal sorgt für eine möglichst unauffällige Verlegung. Voraussetzung ist, dass der Bereich vom Wohnungseingang bis zum Installationsort – insbesondere im oberen Wandbereich und direkt an der Montagestelle – frei zugänglich sei.

Warum die pbg auf Glasfaser setzt, wird im Magazin ebenfalls erläutert: Die Genossenschaft investiert freiwillig in diese moderne Technologie, da Glasfaser im Vergleich zu herkömmlichen Kupferleitungen deutlich schneller, stabiler und weniger störanfällig ist. Damit wird der Wohnungsbestand langfristig attraktiver gestaltet – für alle Generationen.

Der Ablauf im Wohnhaus gliedert sich laut „Quartier“ in mehrere Schritte. Zunächst wird ein zentraler Verteilerkasten in einem geeigneten Raum des Hauses installiert, etwa im Trocken- oder Fahrradraum. Anschließend erfolgt die Verlegung der Kabel im Treppenhaus. Rund zwei Wochen später werden die Leitungen in die einzelnen Wohnungen geführt und dort die Glasfaserdosen montiert.

Trotz des Ausbaus durch die Telekom bleibt die Wahl des Internetanbieters offen. Nach Angaben der pbg könnten Mieterinnen und Mieter aktuell zwischen mehreren Anbietern wählen. Bestehende Verträge behalten ihre Gültigkeit, ein Wechsel ist freiwillig. DSL-Router könnten mit einem zusätzlichen Glasfasermodem weiter genutzt werden, während bei bisherigem Internet über das Kabelfernsehnetz ein neuer Router erforderlich ist. Die jeweiligen Anbieter beraten hierzu individuell.

Quelle: Quartier