Glasfaser für rund 1800 Bewohner:innen

Nächste Planungen der WG „Karl Marx“ konzentrieren sich auf den Stern

Die Deutsche Telekom treibt auch in Potsdam den Glasfaserausbau voran. Foto: Deutsche Telekom

Im Frühjahr hat die Deutsche Telekom in den Häusern der Karl Marx mit dem Glasfaserausbau begonnen. In der Waldstadt sowie Am Schlaatz wird aktuell ausgebaut und die ersten Häuser sind an das Glasfasernetz angeschlossen. Erklärtes Ziel der Karl Marx ist, jede Wohnung mit einem Glasfaseranschluss, der hohe Übertragungsgeschwindigkeiten ermöglicht und zudem ausfallsicher ist, zu versorgen.

„Gegenwärtig konzentrieren sich die nächsten Planungen auf das Wohngebiet Am Stern. Insgesamt in 143 Aufgängen werden dort die Glasfaserkabel für rund 1800 Bewohner verlegt, wobei die Bausubstanz einige Herausforderungen beinhaltet“, sagt Bernd Franz, der im Auftrag der Genossenschaft die Ausbauplanung und die Montagearbeiten betreut.

Der Glasfaserausbau erfolgt in drei Schritten. Als erstes stehen die Tiefbauarbeiten für die Hausanschlüsse an, die im Keller installiert werden. Sechs bis acht Wochen später rücken die Techniker an, um die Kabelkanäle im Treppenhaus zu verlegen. „Die Kabelkanäle werden auf Putz verlegt. Das ist aus baulichen und technischen Gründen die einzig praktikable Lösung“, erläutert der Ingenieur.

Vereinzelt werden auch vorhandene und funktionstüchtige Leerrohre verwendet. Auf jeder Etage im Treppenflur entsteht ein Sammelpunkt. Von hier aus zweigen die Glasfaserkabel in die Wohnungen ab. Im letzten Schritt wird die Anschlussdose in der Nähe einer Steckdose angebracht. „Denn um den Glasfaseranschluss nutzen zu können, wird ein Router gebraucht“, weiß Bernd Franz. Die Installation der Anschlussdosen ist unabhängig davon, ob sich ein Nutzer für einen Glasfaseranschluss entscheidet.

Quelle: KM Magazin