PWG 1956 zeigt Film über Rückkehr der Attika-Skulpturen in die PotsdamerMitte

Der erste Termin war in kürzester Zeit ausgebucht und auch für die Vorstellung am 26. September gibt es nur noch wenige Plätze. Die PWG 1956 lädt ihre Mitglieder zu einem besonderen Kinoabend in den Plögerschen Gasthof ein.
Im Mittelpunkt steht ein eindrucksvoller Film über die Rückkehr von acht historischen Skulpturen an ihren ursprünglichen Standort. Das originale, 1754 errichtete Gebäude, wurde in der „Nacht von Potsdam“ am 14. April 1945 schwer beschädigt und 13 Jahre später ganz abgetragen. Gerettet werden konnten jedoch die acht Attika Skulpturen. Die 1956 ließ sie restaurieren. Heute zieren sie erneut die Giebel des von der Genossenschaft nach historischem Vorbild geschaffenen Hauses.
Nach jahrzehntelanger Abwesenheit fanden sie mit viel Engagement, Fachwissen und Liebe zum Detail ihren Weg zurück – ein bewegendes Stück Stadtgeschichte, das zeigt, wie lebendig Denkmalschutz sein kann.
Das hat auch Fachleute begeistert: Der Verein hat den wiederauferstandenen Plögerschen Gasthof als Gebäude des Jahres 2024 ausgezeichnet. Die enorme Sorgfalt, die bei diesen Fassaden in die Detailarbeit gesteckt wurde, strahle eine hohe Wertigkeit aus, die bei Neubauten sonst ihresgleichen suche, so die Begründung.








