Fragen und Antworten zur Strangsanierung

Die pbg erklärt, was auf die Bewohner der betreffenden Häuser zukommt.

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Die pbg führt in ihrem Bestand eine umfangreiche Strangsanierung durch. In ihrem Mitgliedermagazin Quartier beantwortet sie vorab die wichtigsten Fragen.

Wie lange werden die Arbeiten der Strangsanierung dauern?

Die Arbeiten in der Wohnung werden voraussichtlich rund drei Wochen in Anspruch nehmen. Für einen gesamten Aufgang ist eine Bauzeit von etwa einem Monat vorgesehen.

Die gesamte Maßnahme erstreckt sich von März bis Juni 2026. So können die Arbeiten sorgfältig und Schritt für Schritt ausgeführt werden.

Ist eine solche Maßnahme für die Bewohner überhaupt zumutbar?

Ja, eine Strangsanierung ist zumutbar – auch wenn sie vorübergehende Einschränkungen mit sich bringt. Als Genossenschaft legt die pbg einen großen Wert auf eine mieterfreundliche Umsetzung: mit frühzeitiger Information, einem klaren Bauzeitenplan und festen Ansprechpersonen. Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise, um die Belastung so gering wie möglich zu halten. Sie können anstrengend sein, doch sie sind notwendig im Rahmen der technischen Instandhaltung der Gebäude.

Kann ich meine Toilette oder Duschkabine während der Umbauphase nutzen?

Während der Arbeiten in der Wohnung können die sanitären Einrichtungen voraussichtlich für eine Woche nicht genutzt werden. Auch die Wasserversorgung in der Küche muss zeitweise unterbrochen werden. Vor dem Gebäude werden moderne WC- und Duschcontainer bereitgestellt. Es wird darauf geachtet, dass die Ersatzmöglichkeiten sauber, sicher und komfortabel sind, damit die Zeit der Arbeiten so angenehm wie möglich zu überbrücken sind.

Kann ich meine Miete während einer Strangsanierung mindern?

Nein, eine Mietminderung ist während einer Strangsanierung grundsätzlich nicht automatisch gerechtfertigt. Als Genossenschaft bemühen wir uns, die Arbeiten so reibungslos und zügig wie möglich durchzuführen, um die Beeinträchtigungen für unsere Mieterinnen und Mieter auf ein Minimum zu reduzieren. Wir informieren rechtzeitig über geplante Maßnahmen, Zeiträume und mögliche Einschränkungen, damit sich alle gut darauf einstellen können.

Eine Mietminderung ist nur dann möglich, wenn die Nutzung der Wohnung über einen längeren Zeitraum erheblich beeinträchtigt oder teilweise unmöglich ist. Das ist in unserer Planung jedoch in der Regel nicht der Fall. Die Beeinträchtigungen sind zeitlich begrenzt, und nach Abschluss der Arbeiten profitieren die Bewohner von einer modernisierten und nachhaltig instand gesetzten Haustechnik. Dadurch bleibt der Wohnkomfort langfristig erhalten und die Wohnqualität wird sogar verbessert.

Quelle: Quartier