Der Bauplan gibt der WG „Karl Marx“ ein Arbeitsprogramm

Die Karl Marx hat ihren aktuellen Bauplan 2025 – 2029 beschlossen. Er enthält alle Maßnahmen, die, perspektivisch betrachtet, das Arbeitsprogramm in diesem Bereich festlegen.
Der Bauplan ist das zentrale Planungsinstrument für die bauenden Bereiche der Karl Marx. Er sagt aus, welche Maßnahmen wann und mit welchen Kostenansätzen im genannten Zeitraum umgesetzt werden sollen. Die getroffenen Festlegungen betreffen alle Leistungen in der Instandsetzung, in der komplexen Modernisierung und im Neubau, die die Genossenschaft in der Zeitspanne bis 2029 in Angriff nehmen wird.
Die Vorhaben orientieren sich dabei an langfristigen Vorbereitungen, an der Dringlichkeit von Reparaturen und Instandsetzungen in Wohnungen, Gebäuden und Außenanlagen, sowie am Beanspruchungsgrad von Bauteilen. Es geht aber auch um periodisch notwendige Arbeiten, um möglichen Schäden vorzubeugen.
In den kommenden fünf Jahren liegt der Fokus beispielsweise auf der Instandsetzung von Dachabdichtungen oder sogenannten Strangsanierungen. Damit sind Sanierungen der Versorgungsstränge für Wasser, Abwasser und Lüftung gemeint. Ferner geht es um die Modernisierung von Hausanschlussstationen für die Fernwärmeversorgung. Für beide Schwerpunktvorhaben investiert die Karl Marx jedes Jahr jeweils große Summen.
Trotz aller Festlegungen bleibt der Plan ein flexibles Arbeitsinstrument. Er muss sich wandelnden Anforderungen anpassen. So können sich die Eigendynamik einzelner Vorhaben oder sich ändernde Rahmenbedingungen auf die Kostenstruktur auswirken. „Der Plan wird laufend fortgeschrieben. Mit der jährlichen Genehmigung durch den Aufsichtsrat nach Vorlage durch den Vorstand erfährt er seine aktuelle Bestätigung“, sagt Jan Rösch, Leiter der Bauabteilung der Karl Marx.
Von besonderer Bedeutung ist seine Aussagekraft mit Blick auf die Finanzierbarkeit. „Damit stellen wir sicher, dass wir uns unsere Vorhaben auch leisten können“, erklärt Jan Rösch.








