Leichte Verzögerungen beim Bau des Studierendenwohnheims Golm 2

423 Studierende sollen künftig auf dem Universitätscampus in Golm ein Zuhause finden. Das Richtfest dafür wurde am 15. April gefeiert. Doch die ersten Einzüge in den Neubau Golm 2 werden später als ursprünglich geplant stattfinden können. „Es gibt leichte Verzögerungen und wir können erst zum Start des Sommersemesters 2026 damit rechnen, dass das Haus mit Leben gefüllt wird“, sagte Josephine Kujau, Pressesprecherin des Studierendenwerks West:Brandenburg, den PNN. „Abhängig von den finalen Bauumständen werden wir nach Möglichkeit auch schon vorher Einzüge ermöglichen.“
Die neue Wohnanlage entsteht auf einem rund 8.000 m² großen Grundstück auf dem Campus der Universität Potsdam im Ortsteil Golm. Mit einer Nettogrundfläche von 14.500 m² bietet das Gebäude insgesamt 423 Wohnplätze – darunter über 200 Einzel-Apartments sowie verschiedene WG-Formate, unter anderem barrierefreie und rollstuhlgerechte Wohneinheiten sowie Familienapartments. Sechs großzügige Gemeinschaftsräume dienen zukünftig als Orte der Begegnung sowie für kreative oder sportliche Aktivitäten.
Der rund 37 Millionen Euro teure Bau wird zu jeweils etwa 50 % aus Zuschüssen und Darlehen aus Landesmitteln des ZifoG sowie aus Mitteln der Sozialen Wohnraumförderung von Bund und Land finanziert. Mit der Fertigstellung der Wohnanlage wird sich die Zahl der studentischen Wohnplätze auf dem größten Campus des Landes auf über 1.000 erhöhen.
290 weitere Wohnheimplätze sollen bis 2027 im Bornstedter Feld entstehen. Hier errichtet die ProPotsdam einen Neubau für das Studierendenwerk in der Georg-Hermann-Allee. Ein Jahr später soll ein Neubau in der Potsdamer Mitte neben der Stadt- und Landesbibliothek mit weiteren 80 Plätzen fertiggestellt sein.








