Erste Krampnitzer Quartiersgarage eröffnet 2027

MAZ: 120 Euro im Monat Miete für festen Stellplatz

In Krampnitz sollen ÖPNV, Fahrräder und Fußgänger Vorrang haben. Grafik: Loomn Architekturkommunikation

Das Verkehrskonzept für den neuen Stadtteil Krampnitz gibt Vorrang für Tram, Bus und Rad. Die „Stadt der kurzen Wege“ soll über ein dichtes Rad- und Fußwegenetz verfügen. Mit wenigen Ausnahmen sollen Autos aus dem Straßenbild verschwinden. Pro Wohnung sind noch 0,5 Stellplätze vorgesehen, außerdem Parkplätze für die Einzelhändler und Gewerbeflächen. Zur Unterbringung der Autos plant der Entwicklungsträger Potsdam den Bau von bis zu sieben Quartiersgaragen für insgesamt 4000 Fahrzeuge. Einem Bericht der MAZ zufolge soll die erste mit 560 Plätzen im nächsten Jahr an der Schwedischen Allee eröffnen.

Alle Garagen sollen demnach schrittweise bis etwa 2038 für insgesamt 83 Millionen Euro errichtet werden. Sie sollen sich selbst aus den Mieteinnahmen tragen. Die ProPotsdam als Bauherrin erhält zudem Zuschüsse von den privaten Wohnungsbauinvestoren.

In allen sieben Parkhäusern sind der MAZ zufolge knapp 4000 Stellplätze geplant. 2500 davon sind für Anwohner vorgesehen, 250 für Besucher, mindestens 720 für Gewerbe und Handel und etwa 230 für Carsharing-Angebote. Die Aufschlüsselung sei noch nicht fix. Die Quartiersgaragen könnten um einzelne Etagen aufgestockt werden.