ProPotsdam und PWG 1956 unterhalten und planen Ladepunkte

Für E-Autofahrer in Potsdam seien ständig auf der Suche nach der nächsten Ladesäule. Die ProPotsdam hat einem Bericht der MAZ zufolge Ladepunkte in ihren neuen Quartieren errichtet. Dazu zählen die Gebiete in der Teltower Vorstadt, in Bornstedt und in Drewitz. Der Gesetzgeber fordere aber ohnehin, dass die entsprechende „Vorrüstung“ beim Wohnungsneubau berücksichtigt werde, so Unternehmenssprecher Reiko Käske gegenüber der Zeitung. Das bedeute, dass die Verkabelung für Strom und Daten schon in der Erde liege, wo zukünftig Stellplätze errichtet werden könnten.
Am Quartier an der Heinrich-Mann-Allee auf dem Gelände des alten Tramdepots in der Teltower Vorstadt habe die ProPotsdam zwölf Ladepunkte mit einer Leistung von elf Kilowatt errichtet. Außerdem existieren zwölf weitere Vorrüstungen. Für künftig entstehende Neubauwohnungen sei ebenfalls die Voraussetzung für Lademöglichkeiten gegeben, so Käske.
An der Reinhold-Schneider- und Hans-Paasche-Straße im Bornstedter Feld stehen sechs Ladepunkte mit elf Kilowatt Leistung zur Verfügung. Für weitere zwölf ist vorgerüstet worden. In unmittelbarer Nähe am Quartier in der Georg-Hermann-Allee sind es zwölf Ladepunkte mit derselben Leistung. Hier können aber künftig nur sechs Ladepunkte entstehen. Etwa einen Kilometer entfernt im neuen Quartier in der Pappelallee sind sogar 24 Ladepunkte vorhanden. Diese nutzt die ProPotsdam aber auch für ihre eigenen Fahrzeuge. Das Unternehmen hat dort seine Büros. In Drewitz hat die ProPotsdam dem Bericht zufolge vier Ladepunkte mit einer Leistung von elf Kilowatt im Quartier in der Erich-Pommer-Straße errichtet.
Schnellladepunkte seien bislang nicht vorhanden, weil sie nach Angaben von Käske noch kostenintensiver und wirtschaftlich nicht darstellbar wären. „Wir wollen in erster Linie Angebote für Anwohnerinnen und Anwohner in Quartieren schaffen, die ihr E-Fahrzeug während des Parkens in Wohnortnähe aufladen.“ Im neuen Wohngebiet in Krampnitz soll die erste Quartiersgarage mit rund 500 Stellplätzen komplett mit Vorrüstungen für Ladepunkte ausgestattet werden. „Zum Start werden an 20 Prozent der Stellplätze komplette Ladepunkte installiert“, so Käske. Die Zahl könne dank der Vorrüstung kontinuierlich ausgebaut werden.
Die PWG 1956 hat der MAZ zufolge im neuen Quartier in der Potsdamer Mitte Lademöglichkeiten eingerichtet, von denen zwei ihrer Mitglieder profitieren. Von den 63 Stellplätzen der Tiefgarage für die Mieter des Blocks III sind 51 im Besitz der 1956. Die Genossenschaft hat davon „zwei Stellplätze für Wallboxen vorgerüstet“, so Vorstand Roman Poosch. „Eine Wallbox ist bereits installiert und geht demnächst in den Betrieb.“
Erst beim Bau von Block V werde auch die ProPotsdam entsprechende Möglichkeiten schaffen, denn dort sei eine Tiefgarage vorgesehen. Bei künftigen Bauprojekten werde das kommunale Unternehmen zudem ein „nachhaltiges Mobilitätskonzept“ nach den gesetzlichen Vorgaben erarbeiten. So seien auch bei der Errichtung des Kreativ Quartiers zwischen Yorckstraße und Werner-Seelenbinder-Straße explizit „Lösungen für emissionsfreien Verkehr“ vorgesehen.








