Digitale Betriebskostenabrechnung vereinfacht Abläufe und spart Ressourcen

Die WBG 1903 informiert in ihrem neuen Mitgliedermagazin darüber, dass die Betriebskostenabrechnungen seit 2025 erstmals digital zur Verfügung gestellt werden.

Bild: Janina Avramidis-Steinmetz

Damit geht die Genossenschaft einen wichtigen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit, moderner Kommunikation und komfortablerer Abläufe für ihre Mitglieder.

Die Abrechnungen werden über das Kundenportal oder auf Wunsch per E‑Mail bereitgestellt. Dort können die Dokumente jederzeit als PDF eingesehen, gespeichert oder bei Bedarf für Steuerunterlagen heruntergeladen werden. Das bedeutet: kein Papierstapel mehr im Briefkasten, keine Archivordner, kein Verlust von Unterlagen.

Die WBG 1903 betont in ihrem Magazin besonders die ökologischen Vorteile der Umstellung: Eine Betriebskostenabrechnung umfasst im Schnitt rund 20 Seiten. Bei etwa 1.675 Abrechnungen pro Jahr werden durch die digitale Bereitstellung rund 16.750 Blatt Papier sowie Umschläge und der externe Druck eingespart. Ein spürbarer Beitrag zu Ressourcenschonung und Klimaschutz. Gleichzeitig verkürzen sich die internen Prozesse erheblich, da mehrere Arbeitstage für manuelle Verteilung entfallen.

Rechtlich ist die digitale Form ebenfalls eindeutig zulässig: Das Bürgerliche Gesetzbuch erlaubt Abrechnungen in Textform, sodass PDFs im Portal oder per E‑Mail den Anforderungen entsprechen. In Zukunft soll der Prozess noch stärker automatisiert werden, indem die Daten direkt aus dem System ins Portal übertragen werden.

Auch Mitglieder, die digital weniger erfahren sind, werden nicht allein gelassen. Mitarbeitende der WBG 1903 unterstützen bei Fragen zur Nutzung des Portals oder beim Umstieg. So schafft die Genossenschaft eine moderne, transparente und gleichzeitig mitgliederfreundliche Lösung. Die digitale Betriebskostenabrechnung ist damit ein Beispiel dafür, wie technologische Veränderungen effizient, nachhaltig und sozial verantwortungsvoll umgesetzt werden können.

Quelle: 1903