Einblick in den technischen Bereich der WG „Karl Marx“
In der Winterausgabe des KM Magazins berichtet die WG „Karl Marx“ über einen zentralen Bereich ihrer täglichen Arbeit: die technische Wohnungsverwaltung. Der Beitrag aus dem Mitgliedsunternehmen gibt einen detaillierten Einblick in die Aufgaben der technischen Objektverwalter und Regiehandwerker, die dafür sorgen, dass Außenanlagen, Häuser und Wohnungen sicher und funktionsfähig bleiben.
Die Wohnungsverwaltung ist die größte Abteilung. Während die kaufmännischen Expertinnen und Experten bereits in einer früheren Ausgabe des KM Magazins vorgestellt wurden, richtet sich der Fokus nun auf den technischen Bereich. Dieser ist vor allem für die Funktionsfähigkeit und Sicherheit des Bestandes verantwortlich.
Seit etwa fünf Jahren gibt es bei der WG „Karl Marx“ das Team der technischen Objektverwalter. Hintergrund dafür sind die abgeschlossenen großen Modernisierungsschritte, nach denen nun kleinteiligere, aber nicht weniger anspruchsvolle Aufgaben im Bestand in den Vordergrund gerückt sind. Die beiden Techniker Ike Behrendt und Armin Welthe kümmern sich neben akuten Havariefällen und Mängelmeldungen vor allem um die Wiederherstellung sogenannter Leerwohnungen. Diese Wohnungen waren häufig über lange Zeit bewohnt und weisen daher nicht selten einen erheblichen Modernisierungsrückstand auf.
Wie Teamleiter Uwe Hebs im KM Magazin erläutert, bedeuten notwendige Maßnahmen wie neue Elektroanlagen, Fußböden oder Sanitärinstallationen einen deutlich höheren Instandhaltungsaufwand als Reparaturen in bereits modernisierten Beständen. Dennoch arbeitet der technische Bereich eng mit den kaufmännischen Kolleginnen und Kollegen zusammen. Bei regelmäßigen Wohnungsbegehungen, etwa im Anschluss an einen Auszug, werden gemeinsam die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen und Zeitpläne bis zu einer möglichen Neuvermietung festgelegt.
Neben der Koordination externer Gewerke greift die WG „Karl Marx“ bei bestimmten Aufgaben bewusst auf eigene Fachkräfte zurück. Die Regiehandwerker – Tischler Kay Büttner, Elektriker Olaf Hein und Maler Marko Karasch – übernehmen Arbeiten, die zwischen Kleinstreparaturen und größeren, fachlich anspruchsvollen Projekten liegen. Diese „Lücke“ ist groß genug, um beachtliche Einsatzahlen zu erreichen: In ihren jeweiligen Fachgebieten bewältigt jeder von ihnen zum Teil deutlich mehr als 700 Einsätze pro Jahr.
Die Regiehandwerker kennen die Wohngebiete der WG „Karl Marx“ sehr genau und genießen unter den Mitgliedern ein hohes Maß an Vertrauen. Dieses beruht nicht zuletzt auf ihrer eigenverantwortlichen, schnellen und zuverlässigen Arbeitsweise sowie der engen Abstimmung mit den betroffenen Nutzerinnen und Nutzern.
Teamleiter Uwe Hebs übernimmt neben der übergeordneten Koordination seines Teams weitere wichtige Aufgaben. Dazu gehört unter anderem die Schadensregulierung mit Versicherungen. Aktuell ist er zudem in die Umstellung auf eine neue Software eingebunden, um die Arbeitsfelder seines Teams künftig noch effizienter und reibungsloser miteinander zu verzahnen.
Der Beitrag aus dem KM Magazin zeigt eindrücklich, wie viel fachliche Kompetenz und organisatorischer Aufwand notwendig sind, damit die Wohnungen der WG „Karl Marx“ dauerhaft gut funktionieren – und macht zugleich sichtbar, wie wichtig der technische Bereich für eine verlässliche und zukunftsfähige genossenschaftliche Wohnungsbewirtschaftung ist.
Quelle: KM Magazin









