Biosphäre-Beschluss „starkes Signal für Potsdam“

Stadtverordnetenversammlung spricht sich mehrheitlich gegen Schließung aus

Nico Franzen, Geschäftsführer der ProPotsdam Naturerlebnis GmbH. Foto: Konstantin Börner

Die Potsdamer Stadtverordnetenversammlung hat am 7. April den Haushalt für das Jahr 2025 beschlossen. Dafür votierten die Fraktionen von SPD, Grüne-Volt-Die Partei, Die Andere, Linke, Freie Wähler und das BfW. Dagegen stimmten CDU, AfD und FDP.

Entgegen den ersten Vorstellungen der Stadtverwaltung sieht der Etat weit weniger Einsparungen in den Bereichen Soziales, Jugend und Kultur und beim öffentlichen Nahverkehr vor. Auch die Biosphäre Potsdam bleibt bestehen.

Dazu erklärte Nico Franzen, Geschäftsführer der ProPotsdam Naturerlebnis GmbH, in einer Pressemitteilung: „Die heutige Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung zur Rücknahme des Schließungsvorhabens ist ein starkes Signal – sowohl für die Biosphäre Potsdam als auch für Bildung, Tourismus und Wirtschaft in Potsdam und der Region.

Wir danken den Stadtverordneten für ihr Votum – und sehen dies zugleich als klare Bestätigung unseres Engagements und unserer Vision. Der breite Rückhalt aus der Politik und der Öffentlichkeit zeigt, dass es richtig war, mit aller Kraft für den Erhalt der Biosphäre Potsdam einzutreten. Diese Entwicklung unterstreicht die Bedeutung der Biosphäre Potsdam – als außerschulischer Lernort, als Tourismusmagnet mit Strahlkraft über die Region hinaus und als Wirtschaftsfaktor für die Stadt.

Die Entscheidung bestärkt uns darin, unseren eingeschlagenen Weg weiterzugehen: Wir werden die Biosphäre Potsdam als außerschulischen Lernort und Knotenpunkt für Wissenschaftskommunikation weiterentwickeln, bestehende Kooperationen mit Kitas, Schulen und wissenschaftlichen Einrichtungen ausbauen und neue Partnerschaften mit engagierten Unternehmen auf den Weg bringen. Die vergangenen Wochen haben deutlich gemacht, wie unverzichtbar dieser Ort für unsere Stadt, das Land Brandenburg und Berlin ist.“

Die ProPotsdam Naturerlebnis GmbH gehört zum Unternehmensverbund ProPotsdam.