17-Millionen-Kredit für Krampnitz?

Mittel erforderlich für Schul- und Straßenbau, Grundstückskäufe und Tramplanung

Foto: Benjamin Maltry

Der Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung soll dem Entwicklungsträger Potsdam einen Kreditrahmen von maximal 17 Millionen Euro allein für dieses Jahr genehmigen. Eine entsprechende Vorlage steht auf der Tagesordnung der Sitzung am 4. Juni, melden die PNN.

Das Tochterunternehmen der ProPotsdam will das Geld demnach für mehrere Projekte im neu geschaffenen Stadtteil Krampnitz verwenden. Die Mittel sollen für den Erwerb von Grundstücken, den Bau von Straßen und sowie von zwei Schulen eingesetzt werden. Vier Millionen Euro seien für Planungen rund um die Tramtrasse nach Krampnitz vorgesehen, als „Zwischenfinanzierung für den Verkehrsbetrieb oder die Landeshauptstadt“, heiße es in der Beschlussvorlage.

Der Beschluss über den Rahmenkredit gewährleiste die erforderliche Zügigkeit und Flexibilität bei der Entwicklung des Viertels, so die Stadt. Der genaue Zeitpunkt der einzelnen Kreditaufnahmen sei „nur schwer prognostizierbar, da er überwiegend vom Fortschritt der Investitionen abhängt“, so die Verwaltung. Die jeweiligen Transaktionen würden jeweils durch den Baufachbereich Stadtplanung geprüft, auch in Abstimmung mit dem Finanzdezernat. „Erst im Anschluss wird, je nach Prüfergebnis, die schriftliche Zustimmung zu den Einzelkreditaufnahmen erfolgen.“

In Krampnitz sollen einmal bis zu 10.000 Menschen wohnen.