113 Siebtklässler in Krampnitz

Neues Gymnasium bezieht vorübergehend Schulcampus

Richtfest auf dem Grundschulcampus in Krampnitz im November 2022. Foto: Benjamin Maltry

Am 8. September beginnt nach sechs Wochen Sommerferien für mehr als 29.900 Potsdamer Schüler:innen das neue Schuljahr – rund 200 mehr als im Vorjahr. Unter ihnen sind auch etwa 1.900 Erstklässler:innen.

Der Beigeordnete für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, Torsten Wiegel, wünscht allen einen erfolgreichen Schulstart: „Mit dem neuen Gymnasium im Potsdamer Norden, der Michael-Ende-Grundschule in Babelsberg und dem Clara-Immerwahr-Gymnasium im Brunnenviertel sowie der geplanten Eröffnung der Grundschule Krampnitz im kommenden Jahr haben wir innerhalb von drei Jahren vier Schulen neu errichtet. Damit stellen wir weiterhin sicher, dass Bildung auch in einer wachsenden Stadt wohnortnah möglich bleibt. Ich wünsche allen Kindern und Jugendlichen für das neue Schuljahr viel Erfolg und vor allem Freude beim Lernen.“

Für 113 Siebtklässler beginnt das Schuljahr an einer neuen weiterführenden Schule: Am Montag öffnet das Gymnasium im Potsdamer Norden – zunächst mit vier Klassen in Krampnitz. Sobald der Interimsstandort am Konrad-Zuse-Ring fertiggestellt ist, wird die Schule dorthin umziehen. Mit dieser Eröffnung verfügt Potsdam nun über 70 Schulen.

Für den Kita- und Schulcampus verband die ProPotsdam als Bauherr zwei frühere denkmalgeschützte Kasernenbauten über einen Neubau. Die Kosten für den Bau lagen laut Bert Nicke, Geschäftsführer der ProPotsdam und des Entwicklungsträgers Potsdam, bei 48 Millionen Euro.