Potsdam beim Wohnraumzuwachs innerhalb von drei Jahren vorn

1.390.811 Wohnungen gab es zum Jahresende 2024 im Land Brandenburg und somit 8.727 Wohnungen bzw. 0,6 % mehr als Ende 2023. Das teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Durch den Bau neuer Gebäude kamen 8.968 Wohnungen hinzu. Zusätzliche 730 Wohnungen entstanden durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden. Totalabgänge von Gebäuden reduzierten den Wohnungsbestand um 971 Wohnungen.
In Mehrfamilienhäusern befand sich knapp die Hälfte aller Brandenburger Wohnungen (49,1 %), in Ein- und Zweifamilienhäusern 48,3 %, 0,8 % in Wohnheimen und 1,7 % in Nichtwohngebäuden. 87,0 % der 709.712 Wohngebäude einschließlich Wohnheime waren Ein- und Zweifamilienhäuser.
63,2 % der neuen Wohnungen (5.670) kamen im Berliner Umland hinzu, darunter 2.022 in Ein- und Zweifamilienhäusern und 3.603 in Mehrfamilienhäusern einschließlich Wohnheimen. Im Weiteren Metropolenraum entstanden 1.851 neue Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern und 1.359 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern einschließlich Wohnheimen.
Von 2021 bis 2024 hat sich der Wohnungsbestand im Land Brandenburg um 26.694 Wohnungen (+ 2,0 %) erhöht. Im Jahr 2024 gab es den größten Bestandszuwachs an Wohnungen im Landkreis Havelland (+ 1.849), bei den kreisfreien Städten war der Zuwachs in Potsdam (+ 839 Wohnungen) am höchsten. Nicht alle kreisfreien Städte und Landkreise Brandenburgs konnten 2024 eine positive Bestandsentwicklung verzeichnen. In Brandenburg an der Havel sank der Wohnungsbestand um 0,5 %, im Landkreis Spree-Neiße um 0,1 %.








