Brandenburg: Weniger genehmigte Wohnungen bis Juni

Potsdam verzeichnet Rückgang um 40 Prozent gegenüber Vorjahreszeitraum

Grafik: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

3.652 genehmigte Wohnungen wurden im ersten Halbjahr 2025 in Brandenburg gemeldet. Das sind 16,9 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Diese Zahlen meldet das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg. In neuen Wohn- und Nichtwohngebäuden werden demnach 3.145 der Wohnungen entstehen (–19,7 %).

Für Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau wurden 2.528 Genehmigungen registriert. 327 Genehmigungen (Vorjahreszeitraum: 367) entfallen auf den Neubau gewerblicher Bauten. Die veranschlagten Kosten aller genehmigten Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau betragen 2.185,3 Millionen EUR, 18,2 % mehr als im Vorjahreszeitraum.

1.485 Wohnungen (+4,4 %) sind in Ein- und Zweifamilienhäusern und 1.651 (–30,3 %) in Mehrfamilienhäusern geplant. Durch geplante Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden, z.B. Nutzungsänderungen und Dachgeschossausbauten, werden weitere 507 Wohnungen (Vorjahr: 479) zur Verfügung stehen.

Von den 3.136 genehmigten Wohnungen in neuen Wohngebäuden sind 1.151 im Weiteren Metropolenraum und 1.985 im Berliner Umland geplant.

Starker Rückgang in Potsdam

Potsdam verzeichnete zwischen Januar und Juni diesen Jahres 71 genehmigte Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbereich, davon 32 Maßnahmen an schon bestehenden Gebäuden. 233 Wohnungen sollen dabei entstehen. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 387, das entspricht einem Rückgang um 40 Prozent. Auch da waren die Zahlen schon rückläufig: Im ersten Halbjahr 2023 wurden noch Genehmigungen für 422 Wohnungen verzeichnet.

Grünes Licht wurde im ersten Halbjahr dieses Jahres für die Errichtung von 30 neuen Wohngebäuden mit insgesamt 138 Wohnungen gegeben. 17 Gebäude davon sollten mit nur einer Wohnung ausgestattet sein.

Die detaillierten Zahlen für Brandenburg können Sie hier herunterladen.