Kredithöchstbeträge und Tilgungszuschuss steigen zum 3. Februar

Das Bundesprogramm für genossenschaftliches Wohnen wird seit mehreren Jahren stark nachgefragt, sagt das Bundesbauministerium. Die Fördermittel werden deshalb in diesem Programmjahr von 15 Millionen Euro auf 24,9 Millionen Euro deutlich erhöht.
„Das Bundesbauministerium verbessert die Konditionen spürbar und macht genossenschaftliches Bauen und Wohnen noch attraktiver: Künftig sind Kredithöchstbeträge von 150.000 Euro (bisher: 100.000 Euro) möglich, der Tilgungszuschuss steigt von 7,5 Prozent auf 15 Prozent“, steht in einer Pressemitteilung des Ministeriums.
Neuer bezahlbarer Wohnraum?
„Wohnungsgenossenschaften leisten einen unschätzbaren Anteil daran, dass Wohnen auch in Zeiten steigender Baukosten bezahlbar bleibt. Nachdem wir das Programm deutlich von 15 Millionen Euro auf 24,9 Millionen aufgestockt haben, legen wir nun mit verbesserten Konditionen nach“, wird die parlamentarische Staatssekretärin Sabine Poschmann zitiert. „Damit wird es noch attraktiver, Genossenschaftsanteile zu kaufen oder selbst eine Wohnungsgenossenschaft zu gründen und gemeinsam neu zu bauen. Die Zinssätze sind historisch niedrig und bei Einzug in die neue Wohnung werden zusätzlich bis zu 22.500 Euro der Kreditsumme erlassen. Gerade in Städten und Ballungsgebieten, in denen bezahlbarer Wohnraum sehr knapp ist, können die Genossenschaften dazu beitragen, leichter eine dauerhaft bezahlbare Wohnung zu finden.“
Maximalkredit pro Wohneinheit erhöht
Der im vergangenen Jahr beschlossene Bauturbo erleichtert zudem Bestandsgenossenschaften künftig den Bau neuer Wohnungen auf ihren Grundstücken. So entstehen dort neue Wohnungen für die nächste Generation genossenschaftlichen Wohnens.
Das maximale Kreditvolumen wird um 50 Prozent erhöht auf nun bis zu 150.000 Euro je Wohneinheit. Damit reagiert der Haushaltsgesetzgeber auch auf gestiegene Baukosten. 15 Prozent der Kreditsumme werden nach Einzug in die Genossenschaft erlassen. Dadurch sinkt die Kreditbelastung deutlich.
Weitere Informationen zum Förderprogramm finden sich auf der Website der KfW.








