Potsdam hat das Tourismusjahr 2025 mit neuen Höchstwerten abgeschlossen.
Wie die Landeshauptstadt Potsdam unter Berufung auf Daten des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, stieg die Zahl der Gästeübernachtungen in Betrieben mit mindestens zehn Betten auf 1,5 Millionen (+5 Prozent gegenüber 2024). Erstmals wurden zudem mehr als 600.000 Gäste gezählt (638.518; +8,9 Prozent). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag bei 2,4 Tagen.
Oberbürgermeisterin Noosha Aubel hebt laut Pressemitteilung die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus hervor. Er gehöre zu den drei wichtigsten Wirtschaftsclustern der Stadt und verbinde wirtschaftliche Stärke mit hoher Lebensqualität.
Besonders stark entwickelten sich die Monate Juli und Oktober; auch die Nebensaison legte deutlich zu. Parallel wuchs das Bettenangebot auf bis zu 7.829 Betten in 57 Betrieben. Die durchschnittliche Auslastung betrug 51,3 Prozent.
Bei den Sehenswürdigkeiten zeigte sich ein differenziertes Bild: Während etwa das Waschhaus Potsdam deutliche Zuwächse verzeichnete, meldeten unter anderem das Museum Barberini und der Filmpark Babelsberg leichte Rückgänge. Das Schloss Sanssouci blieb stabil. Die Potsdam Marketing und Service GmbH setzt 2026 einen besonderen Schwerpunkt auf das Thema „Film“.
Auch finanziell wirkt sich die Entwicklung aus: Durch die seit April 2025 erhöhte Übernachtungssteuer wurden 5,595 Millionen Euro eingenommen. Darüber hinaus bleiben Tagesreisen ein zentraler Wirtschaftsfaktor mit einem Bruttoumsatz von 581,9 Millionen Euro (Berechnung „Wirtschaftsfaktor Tourismus 2024“).
Quelle: LHP









