Statistik für Eigentumswohnungen in Potsdam beschlossen

Die Linke: Wichtige Basis zur Umsetzung des Wohnungspolitischen Konzepts

Symbolfoto: PIRO/Pixabay

Die Stadt will künftig genauer erfassen, wie viele Eigentumswohnungen in Potsdam neu entstehen oder in Eigentum umgewandelt werden. Die Stadtverordnetenversammlung beschloss am 21. Januar nach Berichten von PNN und MAZ einen Antrag der Linken, nach dem das Rathaus prüfen soll, wie Daten aus Abgeschlossenheitsbescheinigungen digital erfasst und regelmäßig an die Kommunalstatistik übermittelt werden können.

Bislang existiere solch eine Datensammlung nicht. „Dabei sind diese Informationen eine wichtige Basis zur Umsetzung des 2024 fortgeschriebenen Wohnungspolitischen Konzeptes“, heißt es in der Begründung des Antrags.

Erfasst werden sollen Anzahl und Art der Bescheinigungen sowie die darin ausgewiesenen Wohn- und Nutzungseinheiten – jeweils getrennt nach Bestand und Neubau. Falls nötig, soll eine rechtliche Grundlage geschaffen werden. Die Daten sollen in die jährliche Wohnungsmarktberichterstattung einfließen. Laut Antrag fehlen der Stadt bisher grundlegende Informationen, die für eine aktive Wohnungspolitik notwendig sind.

Gregor Jekel, Leiter des Fachbereichs Wohnen, hatte im Vorfeld bei der Behandlung des Antrags im Bauausschuss betont, wie wichtig eine solche statistische Erfassung wäre, um zu sehen, „welche Verschiebungen auf dem Wohnungsmarkt es gibt“.