Selbstbestimmt im vertrauten Wohnumfeld

Verwaltung legt Seniorenplan 2026 zur Beschlussfassung in der SVV vor

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In Fortschreibung der bisherigen Seniorenpläne der Landeshauptstadt Potsdam aus den Jahren 2016 und 2018 sowie unter Berücksichtigung der Fortschreibung der Seniorenpolitischen Leitlinien des Landes Brandenburgs im Jahr 2024 wurde der Seniorenplan 2026 entwickelt. Das geht aus einer Pressemitteilung der Landeshauptstadt vor. Mit der Fortschreibung werden die Voraussetzungen weiter gestärkt, um den aktuellen Herausforderungen – wie dem demografischen Wandel und der zunehmenden Einsamkeit – wirkungsvoll zu begegnen. Der Potsdamer Seniorenplan 2026 wird den Stadtverordneten für die Sitzung am 4. März als Beschlussvorlage vorgelegt.

„Der Seniorenplan 2026 hat das Ziel, die gesellschaftliche Teilhabe und die Selbstständigkeit unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger zu fördern und zu erhalten“, wird Brigitte Meier, Beigeordnete für Ordnung Sicherheit, Soziales und Gesundheit, zitiert. „Beides ist entscheidend dafür, dass Seniorinnen und Senioren ihren Lebensabend selbstbestimmt und möglichst im vertrauten Wohnumfeld verbringen können.“

Der vorliegende Plan bietet nach Ansicht der Verwaltung hierfür ein breites Spektrum an Maßnahmen und Projekten. Sie sollen die Seniorenarbeit in Potsdam weiterentwickeln und ein gutes, selbstbestimmtes Älterwerden ermöglichen. Er bietet zunächst einen Einblick in den Planungsprozess und in die Datengrundlagen, vermittelt den Umgang mit den Ergebnissen aus der Evaluierung zum Seniorenplan 2018 und gibt einen Überblick zur demographischen Situation der Seniorinnen und Senioren in der Stadt Potsdam.

Als Grundlage für die Analysen wurden die Ergebnisse von Bürgerbefragungen und weitere Sekundärdaten genutzt. Diese sind in den fachbereichsübergreifenden Austausch innerhalb der Verwaltung und in einem beteiligungsorientierten Prozess unter enger Einbeziehung verschiedener Akteure, insbesondere des Seniorenbeirats, eingeflossen.

Im Ergebnis wurden vier Handlungsfelder bestimmt:

  • Gesundheitsförderung und Prävention
  • Soziale und kulturelle Teilhabe, Bildung und Digitalisierung
  • Mobilität
  • Wohnen und Leben im Quartier

Die dazu entwickelten Maßnahmen des Seniorenplans 2026 werden nach Beschlussfassung durch die Stadtverordnetenversammlung veröffentlicht und dienen als verbindlicher Orientierungsrahmen für Verwaltung, Politik und Trägerlandschaft. Mit der Vorlage setzt die Landeshauptstadt Potsdam nach ihrer Auffassung ein deutliches Zeichen für eine generationengerechte Stadtentwicklung und stärkt die Rahmenbedingungen für ein gutes Leben im Alter.