Qualifizierungsverfahren für Uni-Campus Brauhausberg startet

Für Bauvorhaben der Hasso-Plattner-Stiftung werden wichtige Planungsschritte vorbereitet

Foto: LHP/Robert Schnabel

Bereits im September 2025 hatte die Stadtverordnetenversammlung den grundlegenden Entwicklungsabsichten für einen Universitätscampus auf dem Brauhausberg zugestimmt. Oberbürgermeisterin Noosha Aubel wurde beauftragt, entsprechende Verfahren einzuleiten. Anknüpfend an den gestarteten Prozess zur Aufstellung des notwendigen Bebauungsplans plant die Landeshauptstadt Potsdam nun gemeinsam mit weiteren Akteuren ein Qualifizierungsverfahren für den Städtebau.

Für die Öffentlichkeit sind folgende Termine geplant:

Samstag, 24. Januar, 10 Uhr: Besichtigung des Brauhausberg-Geländes für die Öffentlichkeit. Treffpunkt ist am Pförtnerhäuschen (Am Havelblick 8). Hier besteht die Möglichkeit, die sonst nicht zugänglichen Außenflächen des geplanten Universitätscampus zu besichtigen.

Donnerstag, 29. Januar, 17 bis 20 Uhr: Öffentliche Vorstellung von städtebaulichen Varianten. Die Veranstaltung findet in der Universität Potsdam am Griebnitzsee, Haus 6, Hörsaal H04, statt. Es werden drei verschiedene Varianten der städtebaulichen Grundgestaltung vorgestellt und Gelegenheit zur Äußerung gegeben. Die Veranstaltung soll als Hybridveranstaltung durchgeführt werden, sodass die Teilnahme auch online möglich ist.

Unter Berücksichtigung der gewonnenen Erkenntnisse werden dann im Februar die städtebaulichen Varianten mit der Universität, Studierenden, den Grundstückseigentümern, der Hasso Plattner Foundation, Vertreter:innen des Landes Brandenburg, der Stadtverordnetenversammlung, der Verwaltung und der Bürgerschaft in einem Werkstattverfahren diskutiert und Vorzugsvarianten festgelegt.

Ziel der vorgesehenen zwei Werkstatt-Termine ist es, die beabsichtigten neuen Funktionen und deren Flächenbedarf darzustellen und daraus mögliche städtebauliche Konstellationen zu entwickeln. Im Ergebnis sollen wichtige Aussagen für die finale städtebauliche Konzeption getroffen werden können. Diese bilden wiederum die Grundlagen für den zu erarbeitenden Bebauungsplan.

Nach Abschluss der Werkstatt wird das Ergebnis ausgestellt und die Einsicht in den finalen städtebaulichen Entwurf ermöglicht, welcher dann auch die Phase der frühzeitigen Beteiligung im Bebauungsplanverfahren einleiten wird.

Alle Termine, Ergebnisse und weiteren Beteiligungsmöglichkeiten zum Projekt werden auf der Potsdamer Beteiligungsplattform https://mitgestalten.potsdam.de/de bekannt gegeben.