Potsdam stellt Fördermittel für Klimaschutzmaßnahmen bereit

Die Landeshauptstadt Potsdam habe mitgeteilt, dass ab sofort wieder Fördermittelanträge für Klimaschutzmaßnahmen gestellt werden könnten. Grundlage hierfür seien die „Förderrichtlinie gezieltes Handeln für Klimaschutz und Klimafolgenanpassung“ sowie die veröffentlichte Haushaltssatzung.

Alter Markt I Foto: sevens+maltry

Demnach könnten auch in diesem Jahr Maßnahmen in den Bereichen Mobilität, Sanieren und Bauen, Erneuerbare Energien, Klimafolgenanpassung und Biodiversität sowie im Bereich Konsum beantragt und gefördert werden.

Der Umweltbeigeordnete Bernd Rubelt habe erklärt, man freue sich darüber, dass die Landeshauptstadt Potsdam Bürgerinnen und Bürger bei Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen unterstützen könne. So würden unter anderem Dach- und Fassadenbegrünungen, Flächenentsiegelungen sowie die Umwandlung artenarmer Schotter- und Kiesgärten in hochwertige Lebensräume mit bis zu 1.000 Euro gefördert. Ebenso werde die Anschaffung eines E‑Lastenrades oder eines Stromspeichers mit bis zu 1.000 Euro bezuschusst, sofern für das Laden der Akkus ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien mit anerkanntem Ökostrom‑Label genutzt werde.

Besonders positiv habe Rubelt hervorgehoben, dass erneut sogenannte Balkonkraftwerke einschließlich ihrer Stromspeicher sowie Großgerätereparaturen förderfähig seien. Die Beantragung der Fördermittel sei weiterhin unkompliziert ausgestaltet und solle als Anreiz dienen, sich intensiver mit Klimaschutz und Ressourcenschonung auseinanderzusetzen.

Weitere Informationen zur Klimaschutz‑Förderrichtlinie sowie die entsprechenden Antragsformulare würden auf der Internetseite der Landeshauptstadt Potsdam im Bereich „Klimaschutzförderprogramm“ zur Verfügung stehen. Vollständig ausgefüllte und unterschriebene Anträge könnten per E‑Mail oder postalisch bei der Koordinierungsstelle Klimaschutz eingereicht werden.

Klimaschutzfoerderprogramm@Rathaus.Potsdam.de

Adresse:

  • Landeshauptstadt Potsdam,
  • Koordinierungsstelle Klimaschutz,
  • Friedrich-Ebert-Straße 79/81
  • 14469 Potsdam

Für Rückfragen stünden die Mitarbeitenden der Koordinierungsstelle telefonisch oder per E‑Mail zur Verfügung.

Quelle: LHP