Potsdam plant neue kommunale Wasser-Gesellschaft

Laut Mitteilung der Landeshauptstadt Potsdam könnte die Wasser- und Abwasserversorgung künftig vollständig in kommunaler Hand neu organisiert werden.

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Die Stadtverordnetenversammlung haben die Vorbereitung einer neuen städtischen Gesellschaft für die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung beschlossen. Damit beginne eine grundlegende Neuorganisation der Wasserversorgung in der Stadt.

Neue Struktur ab 2028 geplant

Ziel sei es, die Aufgaben ab dem 1. Januar 2028 dauerhaft durch eine eigenständige kommunale Gesellschaft im Stadtwerkeverbund wahrnehmen zu lassen. Diese solle vollständig in öffentlicher Hand liegen und die Versorgung langfristig sichern.

Oberbürgermeisterin Noosha Aubel werde mit den Worten zitiert, dass damit die Weichen für die Zukunft der kommunalen Daseinsvorsorge gestellt würden.

Konzept soll bis Ende 2026 vorliegen

Nach Angaben der Stadt werde die Oberbürgermeisterin gemeinsam mit der Stadtwerke Potsdam GmbH beauftragt, bis Ende 2026 ein konkretes Umsetzungskonzept zu erarbeiten.

Dieses solle unter anderem folgende Punkte umfassen:

  • rechtliche und organisatorische Struktur der neuen Gesellschaft
  • Personal- und Investitionsplanung
  • Übertragung von Vermögen, Verträgen und Mitarbeitenden
  • Entwicklung eines Betriebs- und Organisationsmodells

Der Hauptausschuss solle den Prozess begleiten und regelmäßig über den Fortschritt informiert werden.

Stärkung der kommunalen Daseinsvorsorge

Mit der geplanten Neuausrichtung wolle die Stadt die kommunale Steuerung der Wasserversorgung stärken und diese dauerhaft sichern. Gleichzeitig solle auf bestehende Kompetenzen innerhalb des Stadtwerkeverbundes aufgebaut werden.

Die neue Struktur könnte laut Stadtverwaltung dazu beitragen, Zuständigkeiten klarer zu definieren und Synergien besser zu nutzen. Ziel sei eine leistungsfähige und wirtschaftliche Organisation, die Versorgungssicherheit und Effizienz miteinander verbinde.

Wasserversorgung als Zukunftsthema

Die Entscheidung verdeutliche, dass die Organisation der Wasser- und Abwasserinfrastruktur als zentrale Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge betrachtet werde.

Mit der geplanten Neugründung einer kommunalen Gesellschaft würde Potsdam einen strukturellen Schritt gehen, um die Versorgung langfristig verlässlich, wirtschaftlich und in öffentlicher Verantwortung sicherzustellen.

Quelle: LHP