Die PNN berichten über die Unterstützung der kommunalen Wärmewende durch den Arbeitskreis StadtSpuren und über die Forderung nach klaren Zuständigkeiten und einem verlässlichen Fahrplan für die Umsetzung.

Unterstützung für die kommunale Wärmewende
Wie die PNN berichten, unterstütze der Arbeitskreis StadtSpuren der Potsdamer Wohnungsunternehmen die kommunale Wärmewende ausdrücklich. Die vorliegende Kommunale Wärmeplanung sei aus Sicht der Wohnungswirtschaft grundsätzlich der richtige Weg, um die Wärmewende in Potsdam planvoll und realistisch umzusetzen.
Forderung nach klaren Zuständigkeiten und Verbindlichkeiten
Zugleich fordere der Arbeitskreis laut PNN klare Beschlüsse zu Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten und Verbindlichkeiten. Nur so könne die Kommunale Wärmeplanung zu einem verbindlichen Handlungsrahmen werden und die Umsetzung nicht ins Stocken geraten.
Praxisnahe Annahmen durch Beteiligung der Wohnungswirtschaft
Wie weiter berichtet wird, habe die aktive Mitarbeit der Wohnungsunternehmen an der Erarbeitung der Wärmeplanung dazu beigetragen, dass zentrale Parameter wie Sanierungsrate und Sanierungstiefe praxisnah abgebildet worden seien. Die angesetzte Sanierungsrate werde von der Wohnungswirtschaft ausdrücklich als realistisch eingeschätzt und bilde eine solide Grundlage für weitere Planungen und Investitionen im Gebäudebestand.
Risiken bei fehlenden Begleitbeschlüssen
Ohne die geforderten Begleitbeschlüsse bestehe nach Einschätzung des Arbeitskreises das Risiko, dass die Kommunale Wärmeplanung zwar beschlossen werde, ihre Umsetzung jedoch gehemmt oder verzögert werde. Entscheidend sei daher, dass alle relevanten Akteure verlässlich und abgestimmt in die Umsetzung eingebunden würden. Die Wärmewende könne nur gelingen, wenn alle Beteiligten zielgerichtet zusammenwirkten.
Stromnetzplanung als Voraussetzung für die Wärmewende
Darüber hinaus mache der Arbeitskreis StadtSpuren laut PNN deutlich, dass die Stromnetzplanung parallel zur Wärmeplanung vorangetrieben werden müsse. Dies gelte sowohl für Fernwärmegebiete als auch für Stadtbereiche ohne leitungsgebundene Wärmeversorgung. Nur auf dieser Grundlage könne der Einsatz von Wärmepumpen sowie die Integration von Photovoltaikanlagen im gesamten Stadtgebiet zuverlässig ermöglicht werden.
Zeitlicher Fahrplan für Beschluss und Umsetzung
Für eine erfolgreiche Umsetzung komme es nach Darstellung der PNN nun auf einen klaren Zeitplan an. Die Kommunale Wärmeplanung solle bis spätestens 30. Juni beschlossen werden. Anschließend müsse der Fahrplan der Energie und Wasser Potsdam (EWP) für den Ausbau und die Dekarbonisierung des Fernwärmenetzes bis zum Jahresende vorliegen.
Hintergrund: Stellungnahme des Arbeitskreises StadtSpuren
Die im PNN‑Bericht aufgegriffenen Positionen hatte der Arbeitskreis StadtSpuren zuvor in einer eigenen Stellungnahme zur Kommunalen Wärmeplanung ausführlich dargelegt. Die vollständige Stellungnahme ist bereits auf dieser Website veröffentlicht.
Quelle: PNN








